Montag, 24. April 2017

[Rezension] Quidditch im Wandel der Zeiten – Joanne K. Rowling


Titel: Quidditch im Wandel der Zeiten
Autor: Joanne K. Rowling
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 17. März 2010
Einband: Softcover
Seiten: 71
ISBN: 978-3-551359-47-6
Preis: 4,99 € [D]

Klappentext:
Falls Sie sich je gefragt haben, woher der goldene Schnatz stammt, wie die Klatscher ins Spiel kamen oder weshalb auf den Umhängen der Wigtown Wanderers ein Fleischerbeil prangt, dann brauchen Sie „Quidditch im Wandel der Zeiten“. Diese Sonderausgabe ist ein Nachdruck eines Bandes aus der Schulbibliothek von Hogwarts, den Quidditch-Fans täglich zu Rate ziehen.

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe, spielt aber im Harry Potter Universum.

Rezension:
Es tut mir in der Seele weh, ein Buch aus dem Harry Potter Universum schlecht zu bewerten, aber dieses Buch war echt langweilig. Während „Phantastische Tierwesen“ noch informativ und durch die von Harry, Ron und Hermine eingefügten Kommentare auch witzig war, ist „Quidditch im Wandel der Zeiten“ einfach nur dröge. Hauptsächlich liegt das am Inhalt, dem ich beim besten Willen nichts abgewinnen konnte. Die meisten gelieferten Informationen sind jedem bekannt, der mindestens ein Buch der Reihe gelesen oder einen Film gesehen hat, denn über weite Strecken befasst sich das Buch mit den verschiedenen Bällen und Spielerpositionen. Dazu werden zwar Hintergrundinformationen geliefert, aber dass der Quaffel früher Grifflöcher hatte und primitive Klatscher aus Gesteinsbrocken bestanden, ist auch nur bedingt wissenswert. Die wirklich interessanten Informationen, wie dass Schnatze Körperspeicher haben, werden gar nicht angesprochen. Natürlich ist dieser Fakt auch weithin bekannt, aber es hätten sich bestimmt noch ähnliche Informationen finden lassen, die über eine bloße Erzählung, wie sich die Materialien der Bälle, das Aussehen der Tore und die Form des Feldes verändert haben, hinaus gegangen wären.

Hinzu kommt, dass es mir so gut wie unmöglich war, mir genannte Dinge zu merken. Zum Teil liegt das daran, dass die Bezeichnungen wahre Zungenbrecher sind. Beispielsweise gibt es ein Foul, dass 'Stutschen' heißt. Dieser neu geschaffene Begriff lässt außerdem in keinster Weise vermuten, was dahinter steckt, sodass wohl nur Hardcore-Fans am Ende den Unterschied zwischen Flacken, Kollern, Stutschen und Zockeln kennen werden. Der Teil, der mir jedoch weit größere Probleme gemacht hat, betrifft die Flut an Namen. Da es in dem Buch um die Entwicklung des Quidditch geht, finden sich immer wieder abgedruckte Berichte von Zeitzeugen in den Kapiteln, die von Fachleuten kommentiert werden. Darüber hinaus wird die Entwicklung von Besen geschildert, die häufig nach ihrem Erfinder benannt sind. Gleiches gilt für die unzähligen Spielmanöver. Berühmte Spieler, mutige Schiedsrichter oder begeisterte Zuschauer werden ebenfalls genannt. Und dann gibt es natürlich auch noch die gegenwärtigen und ehemaligen Quidditch-Mannschaften Britanniens und Irlands, deren Namen zwar fast alle Alliterationen, aber trotzdem nicht hängen geblieben sind. Schon am Ende einer Seite konnte ich die Namen, die auf dieser genannt wurden, nicht mehr auflisten. Außer 'da war so ein Typ, der Besen gemacht hat, mit denen unterschiedliche Geschwindigkeiten geflogen werden konnten' kann ich leider nichts wiedergeben.

Dass ich dem Buch so wenig abgewinnen konnte, hat mich doch irgendwie überrascht, denn der Anfang war noch ziemlich gut. Da es sich um eine Kopie eines Buches aus der Bibliothek von Hogwarts handelt, findet sich ganz vorne eine Liste der Personen, die das Buch ausgeliehen haben (allesamt Quidditchspieler + Hermine). Darunter hat Madame Pince, die Bibliothekarin, eine Notiz hinterlassen, in der ganze elf Arten genannt werden, wie das Buch auf keinen Fall zu behandeln ist. Das fand ich ziemlich witzig, besonders da der Autor des Buches im Vorwort beschreibt, wie viel Mühe er hatte, Madame Pince zu überreden, eine Kopie anfertigen zu dürfen. Zudem befindet sich am Anfang eine Seite mit Leserstimmen. Es sind unter anderem Kommentare von Gilderoy Lockhart, Ludo Bagman und Rita Kimmkorn abgedruckt, die die jeweilige Person einfach perfekt illustrieren. Leider ist sämtlicher Witz am Beginn des ersten Kapitels verloren gegangen.

Fazit:
Das Buch war eine echte Enttäuschung. Ausleihliste, Leserstimmen und Vorwort waren witzig und haben den Charakter der betreffenden Personen auf den Punkt gebracht. Doch ab dem ersten Kapitel war es langweilig und dröge. Inhaltlich werden kaum neue Informationen geliefert und diese wenigen Neuerungen sind auch noch alles andere als interessant. Zudem hatte ich meine liebe Mühe damit, die Wortneuschöpfungen der Autorin überhaupt auszusprechen. Merken konnte ich sie mir schon gar nicht. Dasselbe gilt für die unendlich vielen Namen von Personen, Mannschaften, Spielzügen, Firmen und so weiter, die mir den Kopf haben schwirren lassen. Insgesamt kann ich an „Quidditch im Wandel der Zeiten“ daher beim besten Willen nicht mehr als zwei Schreibfedern vergeben.

Mittwoch, 19. April 2017

[Rezension] Das Runner's World Laufbuch für Einsteiger – Jennifer van Allen, Bart Yasso, Amby Burfoot, Pamela Nisevich Bede


Titel: Das Runner's World Laufbuch für Einsteiger
Autor: Jennifer van Allen, Bart Yasso, Amby Burfoot, Pamela Nisevich Bede
Verlag: Südwest
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2016
Einband: Softcover
Seiten: 230
ISBN: 978-3-517095-27-1
Preis: 19,99 € [D]

Klappentext:
Gewicht verlieren, Stress abbauen und sich im eigenen Körper rundum gut fühlen: Laufen ist der einfachste und effektivste Weg, um diese Ziele zu erreichen. Aber wie startet man als Laufanfänger richtig durch – und wie bleibt man dauerhaft dabei und wird zum regelmäßigen Läufer? „Das Runner's World Laufbuch für Einsteiger“ widmet sich all den Themen, die Laufeinsteiger und -wiedereinsteiger interessieren: nötige Ausrüstung und die ersten Laufschritte, Inspiration, um motiviert zu bleiben, Tipps zur gesunden Ernährung und zur Verletzungsprophylaxe, realistische Trainingspläne, um Schritt für Schritt voranzukommen, und natürlich viele Erfahrungsberichte anderer Einsteiger. Laufen macht Spaß und belohnt. Also: Start to run!

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe, es gibt aber auch ein Buch für die Vorbereitung auf einen Halbmarathon oder Marathon.

Rezension:
Wo soll ich nur anfangen? Dieses Buch ist absolut genial! Ich halte nichts von Sachbüchern, Ratgebern oder Ähnlichem, aber dieses Buch ist genau so, wie es sein muss, damit es mich anspricht. Seit dreieinhalb Wochen folge ich dem Trainingsplan und es ist einfach fantastisch. Früher habe ich Laufen gehasst, jetzt macht es mir richtig Spaß – weil das Buch mir gezeigt hat, was ich alles falsch mache. Außerdem habe ich mich absolut verstanden und ganz wunderbar aufgehoben gefühlt. Denn das Buch kann Gedanken lesen. Es kam immer auf das Essen von Chips auf dem Sofa zu sprechen, wenn ich das gerade getan habe. Und wenn ich Kritikpunkte bezüglich der geschilderten Dinge hatte, konnte ich sicher sein, dass die Autoren im nächsten Abschnitt darauf eingehen. Damit hat sich das Lesen eher wie ein Gespräch angefühlt als wie die Lektüre eines Buches.

Unterteilt ist das Buch in die drei Abschnitte „Starten Sie durch“, „Ernährung und Gewichtsabnahme“ und „Gesundes Laufen“. Im ersten Abschnitt werden Fragen der Motivation angesprochen, grundsätzliche Dinge erläutert, nützliche Ausrüstungsgegenstände genannt und Trainingspläne vorgeschlagen. Der zweite Teil stellt Nahrungsmittel mit besonderem Wert für Läufer vor und erläutert, welche Lebensmittel in der Küche stehen sollten und welche besser nicht gekauft werden, um effektiv abzunehmen. Außerdem werden verschiedene Diät-Formen diskutiert. Im letzten Abschnitt geht es um verschiedene Läuferverletzungen, wie sie sich anfühlen, wie sie behandelt werden und wie Prophylaxe funktioniert. Es werden aber auch generelle Hinweise zum Laufen bei extremen Temperaturen, bei Dunkelheit, in der Stadt etc. gegeben. Damit betrachtet das Buch nicht nur das Laufen an sich, sondern auch alle Bereiche, die damit assoziiert sind. Das hat es mir ermöglicht, das Laufen nicht nur als Sport, sondern als Teil eines gesunden Lebensstils anzusehen.

Dabei ist das Buch aber immer sehr ehrlich. Direkt zu Beginn, im Kapitel zur Motivation, stellen die Autoren klar, dass das Buch zwar Tipps geben kann, die Motivation aber aus jedem selbst kommen muss. Das Buch hilft, Energie zu kanalisieren und einen Anfang zu finden, aber aufstehen muss der Leser doch selbst. Diese Ehrlichkeit zieht sich durch das gesamte Buch, da in den Erfahrungsberichten von anderen Läufern auch von Fehlschlägen berichtet wird. Zudem räumt das Buch mit einigen Vorurteilen und Mythen auf. Besonders gut gefallen hat mir dabei, dass die Autoren immer wieder deutlich machen, dass es nicht den einen Weg gibt, um motiviert zu starten und langfristig erfolgreich zu sein. Niemand ist erfolgreicher, nur weil er morgens statt abends läuft. Niemand bleibt länger motiviert, nur weil er im Wald statt auf der Straße läuft. Im Buch werden Vor- und Nachteile von allen möglichen Bedingungen aufgeführt (Untergrund, Tageszeit, Temperatur, etc.), aber die Quintessenz lautet: Es ist völlig egal, wann, wie und wo du läufst, die Hauptsache ist, dass du es tust!

Auf Kommerz und Werbung verzichtet das Buch außerdem auch. Wann immer Ausrüstung oder Ähnliches genannt wird, wird auf Markennamen verzichtet. Selbst beim Hinweis, dass eine GPS App sehr praktisch ist, empfiehlt das Buch nicht die Runner's World App, sondern spricht immer nur von „GPS App“. Gleiches gilt auch für die Trainingspläne. Laut den Autoren ist es wichtig, sich an einen Trainingsplan zu halten. Dabei wird ein Beispielplan im Buch vorgegeben, aber mit der Anmerkung, dass es sich nicht um den perfekten Plan handelt, sondern dass es nur wichtig ist, irgendeinem Plan zu folgen. Bei der Vorstellung der Energieriegel gehen die Autoren sogar noch einen Schritt weiter und empfehlen, unterschiedlichste Marken auszuprobieren, um individuell den besten Riegel zu finden. Dabei wird kein Markenname genannt, sondern immer nur auf die Vor- und Nachteile der verschiedenen inhaltlichen Zusammensetzungen eingegangen.

Als wäre das noch nicht genug, wird außerdem auch noch auf Nachhaltigkeit geachtet. Im Kapitel zur Ernährung werden Lebensmittel genannt, die für Läufer und zum Abnehmen geeignet sind. Besonders im Abschnitt zu Fisch und Meeresfrüchten wird jedoch selbst der gesündeste Fisch nicht empfohlen, wenn er nicht nachhaltig gefangen wird. Dort sind immer Hinweise zu finden und nachhaltige Alternativen wie Kammmuscheln statt Jakobsmuscheln. Zeitweise hatte ich beim Lesen wirklich das Gefühl, dass das Buch mich zu einem besseren Menschen macht.

Die einzige Anmerkung, die ich neben meiner Begeisterung trotzdem machen muss, ist die Tatsache, dass ich nur zur Hälfte zur Zielgruppe gehöre. Das Buch war sehr informativ und ich habe jede Menge Klebezettel hinterlassen, um die wichtigen Stellen sofort wiederzufinden. Nichtsdestotrotz ist besonders das Kapitel zur Ernährung relativ einseitig, da es nur auf Gewichtsreduktion ausgelegt ist. Ich, die ich eher am Gegenteil arbeite, konnte da nicht so viele Hinweise mitnehmen. Allerdings werden auch viele Lebensmittel und sogar Essenspläne für Läufer vorgestellt, die mich dann wiederum auch angesprochen haben. Zur Hälfte vorbei gingen an mir auch die Erfahrungsberichte, da Verringerung des Cholesterin-Spiegels und Training für die Herzgesundheit zwar auch für mich wichtig sind, die meisten Personen, die ihre Erfahrungen teilen, aber mit einem Gewicht von 150+ kg angefangen haben. Das macht deutlich, dass „für Einsteiger“ tatsächlich Couch-Potatoes mit extremem Übergewicht meint. Dementsprechend befasst sich der erste Trainingsplan auch lediglich mit dem Walking und beginnt damit, dass die Personen 15 Minuten am Stück gehen sollen. Da es aber insgesamt fünf Trainingspläne mit steigenden Anforderungen gibt, ist es auch kein Problem, ins fortgeschrittene Training einzusteigen.

Fazit:
Ich bin hin und weg von diesem Buch. Es hat mich ans Laufen gebracht und mir meine Fehler gezeigt, sodass ich jetzt sogar Spaß daran habe. Alle Kritikpunkte haben die Autoren vorhergesehen und sind darauf eingegangen. Ich habe mich wunderbar aufgehoben gefühlt. Außerdem ist das Buch sehr ehrlich, verzichtet auf Kommerz und Schleichwerbung und legt Wert auf Nachhaltigkeit. Viele Tipps, Erklärungen und Hinweise helfen dabei, den Weg zu einem gesunden Lebensstil zu finden. Ich kann „Das Runner's World Laufbuch für Einsteiger“ wirklich jedem nur ans Herz legen und vergebe daher alle fünf Schreibfedern!


Ich bedanke mich beim Südwest Verlag und beim Bloggerportal Randomhouse für das Rezensionsexemplar.

Samstag, 8. April 2017

[Rezension] Der Schattenjäger-Codex – Cassandra Clare


Titel: Der Schattenjäger-Codex
Autor: Cassandra Clare
Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: 04. März 2014
Einband: Hardcover
Seiten: 295 + 16 Seiten Zettelwirtschaft
ISBN: 978-3-401069-81-4
Preis: 15,99 € [D]

Klappentext:
Dies ist die ganz persönliche Ausgabe von Clarys Schattenjäger-Codex. Hier lernt sie den Umgang mit der Stele und erwirbt ihre Kenntnisse über Dämonen. Und weil Clary gerne zeichnet, finden sich darin ihre Skizzen von Freunden und Familie sowie handschriftliche Notizen am Rand. Irgendwie konnte sie Jace und Simon nicht davon abhalten, ebenfalls ihre Kommentare zu hinterlassen. Damit ist dieses Handbuch ein einzigartiges Werk – teils Nachschlagewerk, teils Geschichtsbuch, teils Trainingsanleitung, ergänzt mit Kommentaren von Schattenjägern, die schon viel erlebt haben.

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe, enthält aber Spoiler bezüglich der Chroniken der Unterwelt und der Chroniken der Schattenjäger.

Rezension:
Kann Spoiler bezüglich der Chroniken der Unterwelt und der Chroniken der Schattenjäger enthalten!

Anfangs beinhaltet das Buch sehr viele Informationen, die ich mir unmöglich alle merken kann. Es werden zum Beispiel sämtliche Waffengattungen aufgeführt mit Vor- und Nachteilen, die aber zumeist noch logisch abgeleitet werden können (z. B. ist es logisch, dass ein Schwertkämpfer einen Dämon näher an sich heran lassen muss, um ihn töten zu können, als ein Bogenschütze). Im Anschluss daran werden allerdings alle Materialien aufgeführt, denen irgendeine magische oder für Schattenjäger nützliche Kraft innewohnt. Silber gegen Werwölfe sowie Adamant als Grundlage der Seraphklingen sind mir noch bekannt gewesen, aber als dann auch noch Gold, Kupfer, Eiche, Esche, Stahl, Eberesche und so weiter aufgeführt wurden, habe ich echt den Überblick verloren. Als Nachschlagewerk eignet sich das Buch da aber gut. Und es greift Details aus den Reihen auf, die einfach so hingenommen werden müssen. Beispielsweise werden die unterschiedlichen Dämonenarten genauer beschrieben und ihre Fähigkeiten erläutert. Zwar kann ich mir die auch nicht alle merken, aber über die häufigsten Dämonen gibt das einen guten Überblick.

Als ich mit der Waffenkunde, der Kampfkunst und der Dämonologie durch war, hat der Informationsgehalt des Buches allerdings immer weiter abgenommen. Es folgt eine Zusammenfassung der einzelnen Schattenweltler-Gruppen und ein Kapitel zu Engeln und Menschen, aber da gab es im Grunde beinahe keine Informationen, die nicht schon in den anderen Büchern des Schattenjäger-Universums geliefert wurden. Die Informationen sind lediglich gebündelt aufgelistet. Zudem ist der Codex an dieser Stelle extrem veraltet, denn Tessa Gray ist bereits 145 Jahre alt, der Codex behauptet aber immer noch, dass aus der Verbindung eines Dämons mit einem Schattenjäger keine Kinder hervorgehen können.
Nachdem dieser zumindest noch halbwegs interessante Teil abgehandelt war, wird das Buch in der letzten Hälfte aber tatsächlich staubtrocken. Für Clary ist es ein blödes, langweiliges Lehrbuch, aber auch für mich war es zu dem Zeitpunkt nicht mehr interessanter, obwohl es um eine faszinierende fantastische Welt geht. Die Auszüge aus dem Gesetz lasen sich tatsächlich trotz Zusammenfassung einfach nur wie dröge Gesetzestexte. Und der Auszug aus „Eine Geschichte der Nephilim“ war genauso langweilig wie Geschichtsbücher unserer Welt. Wobei das vermutlich hauptsächlich daran liegt, dass die dort geschilderten Ereignisse bereits in den Abschnitten zu den Brüdern der Stille, den Eisernen Schwestern, den Parabatai und in beinahe jedem anderen Kapitel schon einmal erzählt wurden. Je weiter ich gelesen habe, desto redundanter wurden die Informationen.

Die Entwicklung der Kommentare, die Clary, Simon und Jace im Codex hinterlassen haben, verläuft im Grunde parallel. Am Anfang sind die Anmerkungen noch wirklich witzig und interessant zu lesen. Simon macht ständig Wortwitze wie „Werwolf? Wiewolf? Waswolf?“ (S. 91) oder hinterlässt bei spannenden Abschnitten Kommentare, in denen er wie ein Fangirl klingt. Clarys Anmerkungen sind meist sarkastisch, weil der Codex ganz andere Dinge für selbstverständlich hält als ein Mundie, oder korrigieren die Angaben im Codex, wenn er, beispielsweise bezüglich des Engelsspiegels, veraltet ist. Und Jace versucht, Clarys Ausbildung ernsthaft voran zu bringen, indem er hilfreiche Ergänzungen hinterlässt oder Zettel mit Trainingsplänen zwischen die Seiten des Codex' legt (unter anderem daher stammen die 16 Seiten Zettelwirtschaft, die im Buch enthalten sind). Für diesen Fleiß und Enthusiasmus wird er von Clary und Simon gnadenlos auf den Arm genommen, zum Beispiel indem Clary statt des echten Kampftrainings lieber die Kampfszenen von Gladiator anschaut.
Nach dem ersten Drittel ist die Luft dann aber irgendwie raus. Die Kommentare werden immer seltener. Es gibt ganze Abschnitte, in denen niemand eine Anmerkung hinterlassen hat. Die wenigen Notizen, die noch zu finden sind, bestehen meist aus einem mehr oder weniger ernst gemeinten Flirt zwischen Clary und Jace, worunter Simon mindestens fünfmal kommentiert, dass die beiden sich ein Zimmer nehmen sollen. Neben der inhaltlichen Redundanz haben damit auch die Anmerkungen keinen wirklich Mehrwert mehr.

Fazit:
Die erste Hälfte des Buches ist sehr gelungen. Details aus den anderen Büchern werden aufgegriffen und ausführlicher erklärt. Informationen werden gebündelt dargestellt. Das Buch eignet sich sowohl zum Lesen als auch als Nachschlagewerk. Außerdem sind die Anmerkungen von Clary, Simon und Jace witzig und informativ. Ab der Mitte wird es aber immer langweiliger. Staubtrockene Gesetzestexte und Auszüge aus Geschichtsbüchern, deren Inhalt schon in fast jedem vorherigen Kapitel besprochen wurde, machen das Buch ziemlich dröge. Außerdem werden die Anmerkungen am Rand immer seltener und besonders Simon bringt immer nur noch den gleichen Spruch. Insgesamt vergebe ich an „Der Schattenjäger-Codex“ daher nur drei Schreibfedern.

Donnerstag, 6. April 2017

[Rezension] Chosen: Die Bestimmte – Rena Fischer


Titel: Chosen – Die Bestimmte
Autor: Rena Fischer
Verlag: Planet
Erscheinungsdatum: 17. Januar 2017
Einband: Hardcover
Seiten: 461
ISBN: 978-3-522505-10-9
Preis: 16,99 € [D]

Klappentext:
Ein Eliteinternat für Hochbegabte – nicht gerade Emmas Traum! Doch Sensus Corvi ist kein normales Internat: Emma ist eine Emotionentaucherin und kann die Gefühle anderer Menschen spüren. Auch all ihre Mitschüler verfügen über besondere Gaben, was für Emma etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der charismatische Aidan kann beispielsweise die Elemente beeinflussen – vor allem aber bringt er Emmas Gefühlswelt ziemlich durcheinander … Als plötzlich Jared, ein ehemaliger Schüler, bei Emma auftaucht und sie in das düstere Geheimnis einweiht, das hinter den Mauern des Internats lauert, gerät Emma zwischen die Fronten und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Eine Rebellion bricht los, die mehr ist als ein erbitterter Kampf. Und für Emma geht es dabei nicht nur um die große Liebe, sondern um Leben und Tod!

Einordnung:
- Die Bestimmte (Teil 1)
- Das Erwachen (Teil 2, erscheint am 20. Juni)

Rezension:
Mit dem ersten Drittel des Buches habe ich mich richtig, richtig schwer getan. Der Klappentext hat die gesamte Handlung mit allen Entwicklungen schon verraten, daher kam einfach überhaupt keine Spannung auf. Außerdem stürzt am Anfang extrem viel Handlung auf den Leser ein, da die Kapitel häufig nur zwei oder drei Seiten haben. Dadurch sind die einzelnen Szenen extrem abgehackt und ich hatte gar keine Zeit, in die Geschichte hineinzufinden. Die Autorin hat in der Leserunde gesagt, dass das dazu gedacht ist, den Leser genauso atemlos zu machen wie Protagonistin Emma. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber weder zu Emma noch zur Handlung irgendeine Verbindung, sodass mich das Buch schlichtweg abgehängt hat. Mehrfach hatte ich das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben, weil die meisten Szenen endeten, bevor sie richtig angefangen hatten. Hinzu kommt, dass Emma aufgrund ihrer Gabe schon früh gelernt hat, ihre Gefühle wegzusperren und das in dieser stressigen Situation auch tut. Leider hat das bei mir als Leser dazu geführt, dass ich auch fast keine Emotionen entwickelt habe. Eine Kernsituation hat mich emotional wirklich gepackt, der Rest war mir trotz aller Dramatik schlichtweg egal. Als dann auch noch eine vermeintlich (wichtig hier: das hat sich im Nachhinein als Irrtum meinerseits herausgestellt!) völlig überstürzte Liebesgeschichte dazu kam, hatte ich beinahe keine Lust mehr, das Buch fortzusetzen.

Zum Glück habe ich den Rest dann aber doch noch gelesen, denn das Buch entwickelt sich in fast jeder Hinsicht positiv. Die größte Entwicklung gibt es bezüglich der Spannung. Ab dem Moment, an dem die im Klappentext beschriebene Handlung vollständig abgelaufen ist, weist das Buch plötzlich überraschende Wendungen auf. Mit der Zeit wird die Geschichte immer verworrener, denn nicht nur das Internat hat viele Geheimnisse, sondern auch die Rebellengruppe. Genau wie Emma weiß auch der Leser nicht mehr, wer nun zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Immer wenn ich dachte, ich hätte es herausgefunden, kam eine Wendung, die noch einmal alles auf den Kopf gestellt hat, oder eine Wendung, bei der sich später herausgestellt hat, dass es gar keine war. Dieses Versteckspiel ist der Autorin wirklich gut gelungen, auch wenn ich manchmal etwas aus den Augen verloren habe, was die Gruppierungen denn nun eigentlich voneinander wollen.
Neben der Spannung nimmt auch der Informationsgehalt zu. Die Kapitel werden länger, sodass die geschilderten Szenen mit mehr Details versehen sind. Es gibt beispielsweise Einblicke in Emmas Unterricht, in dem weiterführende Informationen zu den Gaben der verschiedenen Personen geliefert werden. Auch die Organisation und hierarchische Struktur bei Sensus Corvi sowie in der Rebellengruppe werden ausführlicher beleuchtet. Die Figuren werden dreidimensionaler und einige Nebencharaktere treten aus dem Schatten, sodass ich tatsächlich Personen gefunden habe, an die ich mein Herz hängen konnte.
Außerdem hat mich das Buch gezwungen, immer genauer zu lesen, denn da Emma eine Ich-Erzählerin ist, kennt sie nur einen Teil des Puzzles. Die übrigen Informationen haben andere Charaktere, aber durch Gespräche oder Beobachtungen bekommt Emma eine Menge Dinge mit, ohne jedoch direkt den Zusammenhang zu verstehen. Genau wie Emma musste ich selbst die Puzzlesteine zusammensetzen, um das Gesamtbild zu sehen. Das hat wirklich viel Spaß gemacht, gerade weil mir manchmal im Nachhinein offensichtliche Dinge entgangen sind, die mich dann noch überraschen konnten.

Der einzige Aspekt, der mit bis zum Schluss nicht wirklich gefallen hat, ist Emma. Das geht auch noch über meine typischen Probleme mit weiblichen Protagonisten hinaus, denn Emma ist unglaublich leichtgläubig und sprunghaft. Gerade am Anfang hatte ich irgendwann einfach keine Lust mehr, ihren Gesinnungswechsel schon wieder mitzumachen. Ihr Problem ist, dass sie vollkommen neu in dieser Welt ist. Sie wurde versteckt und isoliert von anderen Personen mit Gaben von ihrer Mutter aufgezogen und kennt sich dementsprechend überhaupt nicht aus. Daher klingen für sie sowohl die Dinge, die sie im Internat lernt, als auch die Dinge, die sie von der Rebellengruppe erfährt, glaubhaft. Aber statt Nachforschungen anzustellen oder sich zurück zu halten, bis sie sich ein genaueres Bild machen kann, vertritt sie immer mit Feuereifer die Position, mit der sie zuletzt Kontakt hatte. Wenn sie im Internat ist und mit Aidan, ihrem Vater oder dem Schulleiter spricht, dann glaubt sie an deren Ideen, fühlt sich wohl dort und schiebt alles Schlechte den Rebellen in die Schuhe. Wenn sie sich dann allerdings mit Jared oder anderen Rebellen unterhält und deren Version der Geschichte hört, dann ist sie überzeugt davon, dass die Feinde im Internat sitzen. Fast immer stand Emma auf der Seite, die sie zuletzt bezirzt hat, und hat den Personen dort geglaubt und vertraut. Da konnte ich meist nur den Kopf schütteln und hoffen, dass sie im zweiten Band hin und wieder auch mal ihre eigene Meinung vertritt, statt immer nur nachzuplappern, was ihr vorgekaut wird.

Fazit:
Im ersten Drittel, in dem für mich fast nichts gestimmt hat, hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen. Der Klappentext hat die Handlung verraten, die Szenen waren abgehackt und die Protagonistin emotionslos. Zum Glück habe ich aber durchgehalten, denn je weiter ich gelesen habe, desto besser wurde das Buch. Es kommt eine Menge Spannung auf, es gibt dramatische Szenen und überraschenden Wendungen, Informationen zur Welt werden geliefert und die Charaktere werden dreidimensionaler. Einzig die Leichtgläubigkeit und Sprunghaftigkeit der Protagonistin haben mir bis zum Schluss nicht gefallen. Insgesamt vergebe ich an „Chosen – Die Bestimmte“ daher drei Schreibfedern.


Ich bedanke mich beim Verlag und bei lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 4. April 2017

Neuzugänge #78


Kaum ist der neue Monat angebrochen, sind schon wieder die ersten Bücher bei mir eingetrudelt. Ein weiteres Rezensionsexemplar lag im Briefkasten und ich habe noch zwei Geburtstagsgeschenke bekommen. Auf alle drei Bücher bin ich schon so gespannt, dass ich sie schnellstmöglich lesen werden, auch wenn der April eigentlich schon ausgebucht ist. Wenigstens sind das die einzigen Neuzugänge für den April, sodass ich mich jetzt tatsächlich erst einmal dem SuB-Abbau widmen kann.


"Der Prinz der Elfen" ist als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal bei mir eingetroffen. Da ich Rezensionsexemplare ungern aufschiebe, ist das Buch auch noch für diesen Monat eingeplant. Ich bin sehr gespannt, wie mir die Geschichte gefallen wird.
Von Sophia von Sophias Bookplanet habe ich "Captive Prince" geschenkt bekommen. Nochmals Danke dafür! Von dem Buch hatte ich bisher tatsächlich noch nie gehört. Aber der Klappentext klingt wirklich gut und die anderen Bände der Trilogie sind auch schon erschienen, sodass ich gleich die ganze Reihe lesen kann, wenn sie mir gefällt. Und das Cover ist ganz weich!
Außerdem habe ich "More happy than not" von Lisa geschenkt bekommen. Den Titel hatte ich schon mal gehört, aber auf dem Schirm hatte ich das Buch bisher nicht. Dabei ist das Cover echt cool! Und überall im Buch sind Smileys! Und der Klappentext klingt auch als würde die Geschichte ganz genau in mein Beuteschema passen. Hoffentlich gefällt mir der Stil, denn der Autor hat noch mehr Bücher geschrieben, die so gut klingen, dass ich sie unbedingt lesen möchte.

Samstag, 1. April 2017

[Statistik] März 2017

Upps. Da ist der März schon wieder vorbei. Ich habe es trotz unendlich viel Freizeit kaum geschafft, irgendetwas zu lesen. Da hatte ich mir deutlich mehr vorgenommen. Gleichzeitig habe ich dann am letzten Märzwochenende noch die Leipziger Buchmesse leer gekauft, sodass ich Neuzugänge ohne Ende habe. Mein SuB ist richtig in die Höhe geschnellt und da nicht besonders begeistert drüber. Aber da im April die Uni wieder anfängt und ich also nicht mehr so viel Freizeit habe, werde ich hoffentlich wieder mehr zum Lesen kommen. Ja, bei mir ist das irgendwie paradox. Auf jeden Fall werde ich sehr viel weniger Neuzugänge haben, denn mich interessiert nur eine einzige Neuerscheinung. Also ran an den SuB!


Neuzugänge:

- "Koch zum Frühstück" von Rona Cole [Gewinn]
- "Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück" von S. J. Goslee [Kauf]
- "Dass Ich Ich bin ist genauso verrückt wie die Tatsache, dass Du Du bist" von Todd Hasak-Lowy [Kauf]
- "Saeculum" von Ursula Poznanski [Tausch]
- "Die Götter sind los" von Maz Evans [Gewinn]
- "Luzifer Junior: Zu gut für die Hölle" von Jochen Till [Kauf]
- "Daniel is different" von Wesley King [Kauf]
- "Chosen: Die Bestimmte" von Rena Fischer [Leserundenexemplar]
- "Rat der Neun: Gezeichnet" von Veronica Roth [Geschenk]
- "Die dunklen Mächte: Lady Midnight" von Cassandra Clare [Kauf]
- "Die Chroniken der Verbliebenen: Der Kuss der Lüge" von Mary E. Pearson [Gewinn]
- "Das Runner's World Laufbuch für Einsteiger" von verschiedenen Autoren [Rezensionsexemplar]
- "Bokeh: Schönheit der Unschärfe" von Chris P. Rolls [Kauf]
- "Touchdown zum Glück" von Andrew Grey [Kauf]
- "Rebell: Gläserner Zorn" von Mirjam H. Hüberli [Kauf]
- "Eisprinz und Herzbube" von Elena Losian [Kauf]
- "Die Anderen: Das Dämonenmal" von Chris P. Rolls [Kauf]
- "Die Anderen: Das Erbe erwacht" von Chris P. Rolls [Kauf]
- "Lügen schützt vor Liebe nicht" von Caitlin Daray [Kauf]
- "Kalte Nächte, warme Herzen" von Sarina Bowen [Rezensionsexemplar]
- "Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung" von Michael Karner [Rezensionsexemplar]

Gesamtanzahl: 21 Bücher

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Gelesen:

- "Göttlich verloren" von Josephine Angelini (504 Seiten) [4/5]
- "Die Legenden der Schattenjäger-Akademie" von Cassandra Clare (840 Seiten) [4/5]
- "Ich fürchte mich nicht" von Tahereh Mafi (316 Seiten) [3/5]
- "Lügen schützt vor Liebe nicht" von Caitlin Daray (334 Seiten) [4/5]
- "Aus dem Schatten" von Sandra Glover (191 Seiten) [4/5]

Bücher insgesamt: 5 Bücher
Seiten insgesamt: 2185 Seiten
durchschnittliche Bewertung: 3,8 von 5 Schreibfedern
durchschnittliche Anzahl der Tage auf dem SuB: 512 Tage






Highlight des Monats:


Das Buch hat zwar nur vier Schreibfedern bekommen, aber es ist trotzdem mit Highlight. Nachdem ich von der Vorhersehbarkeit des ersten Teils so enttäuscht war, hat mich dieser zweite Band nämlich positiv überrascht. Ich bin schon sehr gespannt auf Teil 3!


Enttäuschung des Monats:


Das Buch ist keine richtige Enttäuschung, aber ich hatte eindeutig mehr erwartet. Es ist mir viel zu wenig Dystopie und viel zu viel kitschige Romanze. Ganz abgesehen davon, dass ich mit dem Stil echt enorme Probleme habe, weil ständig alles mehrfach wiederholt werden muss. Das hat mich ganz verrückt.

Freitag, 31. März 2017

[Rezension] Aus dem Schatten – Sandra Glover


Titel: Aus dem Schatten
Autor: Sandra Glover
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 12. Januar 2009
Einband: Softcover
Seiten: 191
ISBN: 978-3-570304-38-9
Preis: 6,95 € [D]

Klappentext:
Es könnte jeder sein – selbst dein bester Freund
Ein unbeobachtet stehengelassenes Glas auf der Schulabschluss-Party wird Debra zum Verhängnis. Sie wird unter Drogen gesetzt und entführt – und ein paar Tage später wieder freigelassen. Doch von wem bleibt ein Rätsel. Debra hat das Gesicht ihres Entführers nie gesehen. Und er könnte jederzeit wieder zuschlagen...

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

Rezension:
Das Buch lag dreieinhalb Jahre auf meinem SuB und hat mich immer nur mäßig interessiert – genug, um es nicht auszusortieren, aber zu wenig, um es zu lesen. Jetzt habe ich es endlich in die Hand genommen und bin sehr froh darüber. Da hatte sich ein richtiges Schätzchen in meinem Regal versteckt!

Normalerweise tue ich mich schwer mit Krimis und Thrillern, weil sie häufig so einfach zu durchschauen sind, dass ich mich langweile. Das ist bei diesem Buch nicht der Fall. Obwohl aus mehreren unterschiedlichen Perspektiven berichtet wird, beispielsweise aus Debras und aus der des Täters, wusste ich bis zur Auflösung nicht, wer es war. Die inneren Monologe des Täters, die immer wieder eingestreut sind, haben zwar kleine Anhaltspunkte gegeben, wie dass er eine Rechnung mit der Familie offen hat, aber das traf auf so viele Leute zu, dass es dann doch nicht hilfreich war.
Aus diesem Grund konnte mich das Buch auch immer wieder überraschen. Manche Verdächtige habe ich für mich ausgeschlossen gehabt, weil es irgendwie einfach nicht passte. Aber manchmal hat sich Debra plötzlich an etwas erinnert, jemand hat komische Bemerkungen gemacht oder ihre beste Freundin hat etwas Merkwürdiges beobachtet und das hat dann ganz unerwartete Personen in den Vordergrund gerückt, über die ich noch gar nicht nachgedacht hatte. Oh, das ist genial! Da wäre ich nie drauf gekommen!, habe ich dann gedacht. Um wenige Seiten später zu erfahren, dass es vermutlich nicht der Täter ist. Die Autorin hat sehr viele, sehr gute falsche Spuren gelegt, die allesamt so glaubwürdig waren, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, wer Debra denn nun entführt hatte.

Auf kognitiver Ebene war das Buch damit sehr spannend. Leider hat mich das Buch auf emotionaler Ebene nicht so sehr mitgerissen, weil ich nicht genug Zeit hatte, um mich so weit in die Charaktere hineinzuversetzen, dass ich mit ihnen leiden konnte. Vereinzelte Szenen, in denen die Verzweiflung der Schwester oder die Schuldgefühle der besten Freundin behandelt wurden, haben mich berührt. Der Rest der Geschichte hat mich aber eher kalt gelassen.

Fazit:
Ich bin sehr froh, dass ich das Buch endlich gelesen haben. Es ist ein wirklich guter Thriller, der überhaupt nicht vorhersehbar und an vielen Stellen überraschend war. Bis zum Schluss wusste ich nicht, wer der Täter war, weil die vielen falschen Spuren so gut klingen, dass ich sie mir als Auflösung sehr gut vorstellen konnte. Zudem bringt die Perspektive des Täters, die aber absolut nichts verrät, noch eine ganz andere Dynamik in die Geschichte. Das Buch war wirklich ein spannendes Rätsel, auch wenn es mich emotional nicht mitgerissen hat. Daher vergebe ich an „Aus dem Schatten“ vier Schreibfedern.

Mittwoch, 29. März 2017

[Rezension] Lügen schützt vor Liebe nicht – Caitlin Daray


Titel: Lügen schützt vor Liebe nicht
Autor: Caitlin Daray
Verlag: Cursed Verlag
Erscheinungsdatum: 17. März 2016
Einband: Softcover
Seiten: 334
ISBN: 978-3-958230-48-4
Preis: 10,95 € [D]

Klappentext:
Als Mitläufer lässt sich Kian von Geldsorgen geplagt immer wieder von seiner Clique zu Einbrüchen überreden. Schnell rein, schnell raus, ohne dass jemand zu Schaden kommt – bis Wachmann Eric verletzt wird und Kians schlechtes Gewissen ihn dazu nötigt, Eric als scheinbar unbeteiligter Passant zu Hilfe zu kommen.
Als Kian seiner Einbrecherbande den Rücken kehren will und dafür zusammengeschlagen wird, ist es ausgerechnet Eric, der ihn aufliest und kurzerhand bei sich aufnimmt. Doch als die beiden sich näherkommen, steht nicht nur ihre Beziehung durch Kians Lügen auf dem Spiel, auch Erics Leben gerät in Gefahr. Denn Kians ehemaliger Bandenchef wittert nun eine Chance auf den ganz großen Coup...

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

Rezension:
Die Geschichte wird abwechselnd vom arbeitslosen Kian und vom Wachmann Eric erzählt. Dass dabei Erics Werdegang zum Wachmann im Prolog den Auftakt bildet, hat mir den Einstieg in das Buch etwas schwer gemacht, denn während Kians Clique zum Hassen gemacht ist, sind Erics Freunde eigentlich wirklich seine Freunde. Leider waren sie mir im Prolog aber dermaßen unsympathisch, dass ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte, wie Eric mit ihnen befreundet sein kann. Dass er selbst genauso genervt war wie ich, hat nicht dazu beigetragen, dass ich ihn sympathischer fand oder mich in der Geschichte wohler gefühlt habe. Zum Glück ist mir zum einen Bastian im Laufe des Buches doch noch ans Herz gewachsen und taucht zum anderen im ersten Kapitel Erics Kollege Mark auf, der mir von der ersten Szene an absolut sympathisch war. Nach dem etwas missglückten Einstieg lief es dann sehr viel besser, sodass ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe.

Als ich sie besser kennen gelernt habe, haben mir Kian und Eric als Charaktere wirklich gut gefallen, gerade weil sie mit einigen Klischees brechen. Eric ist ein einfach gestrickter, um nicht zu sagen beinahe naiver Mensch mit einem unglaublich großen Herzen, das er in jedem anderen Menschen auch sieht. Er ist keinesfalls dumm und lässt definitiv nicht alles über sich ergehen, aber ein raffinierter Intelligenzbolzen ist er eben auch nicht. Dass er außerdem nicht wirklich durchtrainiert ist und von einem Sixpack nur träumen kann, macht ihn zu einem ganz normalen Durchschnittsmenschen. Das ist mir sehr sympathisch. Genau wie Kian, der sein Leben kein bisschen im Griff hat und lange Zeit Ausreden erfindet, bevor er sich eingesteht, dass er einfach nur ein willenloser Mitläufer ist, der im Grunde nichts beizutragen hat. Er pendelt zwischen seinem nichtsnutzigen, alkoholkranken Vater und seinem gewalttätigen Freund hin und her, weil es der einfachste Weg ist. Als er dann Eric trifft, der ihm einen Ausweg aufzeigt, macht er eine wunderbare Entwicklung durch. Kian gewinnt Kontrolle zurück, findet eine Perspektive und gesteht sich endlich ein, dass er sein Leben hasst. Diese Entwicklung war authentisch beschrieben und schön zu beobachten.
Umso mehr Klischee war dagegen zum Teil die Beziehung der beiden. Zwar sind sie nicht nach dem ersten Kuss direkt ins Bett gestiegen und haben sich auch sonst sehr viel Zeit gelassen, aber insbesondere der Weg zur Beziehung hat bei mir mehr als nur ein Déjà-vu ausgelöst. Natürlich muss irgendwie deutlich werden, dass sie sich langsam ineinander verlieben, aber warum muss es auf dem Weg dahin immer eine Szene geben, in der einer über die weichen, sinnlichen Lippen des anderen nachdenkt und sich dann fragt, warum er da überhaupt drüber nachdenkt? Das habe ich gefühlt schon tausende Male gelesen. Herzklopfen kommt da nun wahrlich nicht mehr auf. Trotzdem hatte die Beziehung natürlich auch ihre individuellen Momente, die mir sehr gefallen haben. Besonders bei den ersten Küssen haben ich wirklich mitgefiebert, weil sie so süß und unschuldig waren. Außerdem bin ich ein Fan davon, wenn eine Beziehung nicht nur aus unendlich vielen bis ins letzte Detail ausgeschriebenen Sexszenen besteht. Das ist hier definitiv nicht der Fall, denn wie jeder normale Mensch haben die beiden wirklich noch anderen Dinge zu tun. Ihre Liebesgeschichte eingebunden in den ganz normalen Alltag zu beobachten, hat mir sehr viel Spaß gemacht, denn schließlich steht der Rest der Welt nicht still, nur weil die Protagonisten zueinander gefunden haben.

Außerdem kann das Buch die ganze Zeit mit einer unterschwelligen Spannung aufwarten, denn von Anfang an verstrickt sich Kian in ein Gerüst aus Lügen. Zwar erfährt Eric ziemlich bald seinen richtigen Namen, sein wahres Alter und auch von den schwierigen Verhältnissen in Kians Elternhaus, aber das ganz große Geheimnis, nämlich Kians Verbindung zur Einbrecherbande, bleibt sehr lange im Dunklen. Aber die Vergangenheit lässt Kian nicht los, Eric wird immer wieder mit Einbrüchen konfrontiert und Bastian, Erics bester Freund, schnüffelt ständig herum, um zu beweisen, dass Kian ein Nichtsnutz ist. Es war mitreißend zu lesen, wie Kian sehenden Auges auf die Katastrophe zusteuert, während Erics vollkommene Ahnungslosigkeit, die in den von ihm erzählten Kapiteln deutlich wird, alles irgendwie nur noch schlimmer gemacht hat.

Fazit:
Mit dem Prolog habe ich mich richtig schwer getan, aber danach wurde es so viel besser, dass ich das Buch an einem Tag beendet habe. Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch, gerade weil sie mit ihren Hobbys, dem Körperbau und der geistigen Veranlagung absolut individuell waren. Auch die Beziehung war zum Teil individuell, wunderbar in den Alltag eingebettet und schön zu lesen, der Weg dorthin war allerdings gesäumt von Klischees. Spannend war das Buch außerdem auch, denn Kian verrennt sich immer mehr in seinen Lügen. Insgesamt hat mir „Lügen schützt vor Liebe nicht“ gefallen, bekommt aber wegen einiger Schwächen nur vier Schreibfedern.

Dienstag, 28. März 2017

Neuzugänge #77


Oha. Ja. Kein Kommentar, wollte ich eigentlich schreiben. Aber das ist für euch nicht besonders informativ, also werde ich das doch kommentieren. Schon mal als Warnung vorab: Der Post wird etwas länger. So viele Bücher... Es war eindeutig Buchmesse. Und ich habe mir den Rücken krumm geschleppt. Hinzu kommt, dass ich auch noch Geburtstag hatte (was den Stapel erhöht, obwohl die meisten Büchergeschenke noch gar nicht angekommen sind) und Leserunden- und Rezensionsexemplare bekommen habe. Also, um es kurz zu machen: Mein SuB ist innerhalb von fünf Tagen in eine Höhe geschossen, wo er schon länger nicht mehr war.


Hier ist erst mal meine gesamte Messeausbeute zu sehen. Nachdem ich aussortiert habe, was ich weder brauche noch haben will. Eigentlich wollte ich schon immer nur Dinge einsammeln, die ich auch behalten möchte, aber da wird man ja dermaßen zugeschmissen mit Goodies aller Art, dass doch der eine oder andere Flyer dabei war, mit dem ich absolut nichts anfangen konnte. Aber über die meisten Dinge freue ich mich doch sehr, insbesondere über die vielen Bücher und die unendliche Anzahl cooler Postkarten.


Zu meinen Neuzugängen gehören jede Menge Bücher mit schwulen Protagonisten, weil diese Bücher meist von kleineren Verlagen veröffentlicht werden, wo die Autoren dann am Stand anzutreffen sind und das Buch auch gleich noch signieren können. Bei "Koch zum Frühstück" hat das allerdings nicht funktioniert. Das Buch habe ich gewonnen, aber leider erst 40 Minuten nach Ende der Signierstunde der Autorin. Wir sind zwar noch zum Stand gelaufen, aber da war sie leider schon weg.
Ebenfalls nicht signiert ist das Buch des amerikanischen Autors Andrew Grey: "Touchdown zum Glück". Eigentlich handelt es sich dabei um den zweiten Teil einer Reihe, aber da die Bände unabhängig voneinander lesbar sind, habe ich mich für den Band entschieden, der mich am meisten angesprochen hat. Das ist übrigens auch eines der wenigen Bücher, die ich zu kaufen geplant hatte.
Ungeplant ist dann "Lügen schützt vor Liebe nicht" in meinem Rucksack gelandet. Irgendwie kamen wir ständig am Stand des Cursed Verlags vorbei. Und da die Autorin gerade daneben saß und Bücher signiert hat... Mit dem Buch habe ich auch direkt schon angefangen und bisher gefällt es mir wirklich gut. Die Geschichte ist interessant und vielschichtig und es sind immer noch so viele Seiten übrig, dass noch unendlich viel passieren kann.
"Eisprinz und Herzbube" habe ich dagegen wieder geplant gekauft. Um das Buch schleiche ich schon so lange herum, dass es jetzt einfach mal fällig war. Auf die Geschichte bin ich schon sehr gespannt. Und bis ich zum Lesen komme, erfreue ich mich an dem coolen Schriftzug auf dem Cover.


Chris P. Rolls gehört zu den Autoren, die jedes Jahr, jeden Tag, jede Stunde irgendwie auf der Messe herumstehen und immer einen Stift in der Hand halten, um das nächste Buch zu signieren. Das habe ich natürlich gleich ausgenutzt. "Die Anderen" wollte ich eigentlich letztes Jahr schon haben, aber da konnte ich dann leider nicht zur Messe. Jetzt ist der zweite Band auch schon erschienen, da konnte ich ihn direkt mit kaufen.
Schon vorher vorbestellt und nur noch abgeholt habe ich außerdem "Bokeh". Das kurze Buch spielt in der gleichen Welt wie die Irgendwie-Reihe und während ich Joschi eigentlich nicht besonders mochte, war mir Dirk sehr sympathisch. Auf das Buch bin ich echt neugierig, gerade weil Dirk eigentlich als heterosexuell dargestellt wurde.


Neben den Gay Romances habe ich mich natürlich auch durch unendlich viele Kinder- und Jugendbücher und deren Leseproben gegraben. Die Leseprobe von "Daniel is different" ist eigentlich nur nebenbei halb interessiert in meiner Tasche gelandet. Abends habe ich mal rein gelesen - und zack, war sie schon wieder zu Ende. Dabei hätte ich so gerne weiter gelesen. Also bin ich am nächsten Tag direkt zum Stand des Magellan Verlags gesprintet und habe mir das Buch gekauft. Sobald ich irgendwie Ordnung in das Bücherchaos gebracht habe, werde ich mich in die Geschichte stürzen.
"Dass Ich Ich bin ist genauso verrückt wie die Tatsache, dass Du Du bist" steht schon eine Weile auf meiner Wunschliste. Prinzipiell klingt die Geschichte nicht so sehr interessant, aber: Das gesamte Buch ist in Listen geschrieben! Da geht einem Listenfreak wie mir doch gleich das Herz auf. Als ich das Buch dann in der Hand hatte, ist mir noch ein niedliches Detail aufgefallen. Das Buch ist nämlich ein Softcover, das aussieht als wäre es gerne ein Hardcover. Während der Buchrücken weich ist, sind die Buchdeckel mit dicker Pappe verstärkt. Vielleicht bin ich verrückt, aber das finde ich ziemlich niedlich.
Absolut zufällig bin ich dann am Stand gegenüber über "Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück" gestolpert. Wegen des coolen Covers habe ich es kurz in die Hand genommen und mäßig interessiert den Klappentext gelesen. Und ihn dann gleich noch mal gelesen. Es klingt nämlich, als wäre der Protagonist des Buches schwul. Für ein Jugendbuch eines größeren Verlags ist das leider immer noch etwas ziemlich Ungewöhnliches. Deshalb ist das Buch (am nächsten Tag, als Dressler auch am Stand verkauft hat) in meinen Rucksack gewandert. Jetzt bin ich wirklich gespannt, ob das Buch hält, was der Klappentext verspricht.
Ich hätte die Bücher in einer anderen Reihenfolge auf das Foto stellen sollen. Na ja. Das nächste Buch, "Luzifer Junior - Zu gut für die Hölle", war wieder ein geplanter Kauf. Im Vorfeld der Messe habe ich mich durch das gesamte Messeprogramm gearbeitet (hat auch nur sechs Stunden gedauert) und bin darauf gestoßen, dass der Autor zuerst aus dem Buch liest und es anschließend signiert. Das mag ich immer, weil ich dann mal rein hören kann, ob es tatsächlich etwas für mich ist, und es dann auch direkt signiert bekommen kann. Und, was soll ich sagen, die Lesung war ziemlich witzig. Also bin ich zum Verlagsstand gelaufen und noch ein Buch ist - signiert! - in meinem Rucksack gelandet (gut, dass ich einen Wanderrucksack dabei hatte).
Das letzte Buch auf diesem Foto habe ich wieder gewonnen. Beim Quiz einer Uni habe ich mit Lisas Hilfe (oder eher: hat Lisa für uns) die nötige Punktzahl erreicht, dass wir uns jeder ein Buch aussuchen durften. Da ich Kinderbücher mag und ein Fan von Geschichten über Götter bin, bot sich "Die Götter sind los" für mich natürlich geradezu an.


Auf diesem Foto sind tatsächlich nicht nur Bücher von der Messe zu sehen. "Chosen - Die Bestimmte" habe ich auf lovelybooks als Leserundenexemplar gewonnen. Da ich neben der Buchmesse echt überhaupt keine Zeit hatte, hänge ich jetzt ein bisschen hinterher und muss rein hauen mit dem Buch. Aber da es interessant klingt, werde ich es vermutlich ohnehin verschlingen.
Als Geburtstagsgeschenk habe ich von meinen Geschwistern "Rat der Neun" bekommen. Da sich jeder Blogger auf das Buch gestürzt hat, habe ich es nirgendwo als Rezensionsexemplar ergattern können. Aber jetzt steht es ja trotzdem in meinem Regal und ich freue mich schon sehr darauf. Auch wenn es bei so vielen tollen Büchern wohl noch etwas dauern wird, bis ich für diesen Brocken Zeit finde.
Gleiches gilt auch für "Lady Midnight", das wieder ein Buch von der Messe ist. Eigentlich wollte ich es nicht auf der Messe kaufen, weil das Ding ja schwer ohne Ende ist. Leider musste man aber ein Buch von der Randomhouse Verlagsgruppe kaufen, um einen Stoffbeutel mit der Aufschrift "lesen macht sexy" zu bekommen. Und da Lisa unbedingt diesen Beutel haben wollte, habe ich es dann eben doch den ganzen Tag durch die Gegend getragen. (Und ja, ich habe auch einen eigenen Beutel bekommen, wie oben auf dem Bild zu sehen ist.)
Genauso spontan habe ich "Rebell - Gläserner Zorn" gekauft. Da gab es zwar keine Stoffbeutel zu, aber die Autorin war zum Signieren am Tisch, nachdem wir uns nach einer gefühlten Ewigkeit endlich von den schönen Covern in den Regalen losgerissen hatten. Also eine Kehrtwende und noch mal hin, immerhin stand das Buch schon seit einer Ewigkeit auf meiner Wunschliste.

   

Zusätzlich zu den ganzen Printbüchern haben mich im eBook Format dann noch zwei Rezensionsexemplare erreicht. Herzlichen Dank dafür! Zunächst hat Michael Drecker, der Übersetzer des Buches "Kalte Nächte, warme Herzen", mich gefragt, ob ich das Buch nicht lesen wollen würde. New Adult ist eigentlich nicht so richtig mein Genre, aber Autorin Sarina Bowen kann unglaublich packend erzählen, sodass ich es trotzdem sehr gerne versuche.
Zudem hat mich der Autor des Buches "Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung" gefragt, ob ich sein am 01. Mai erscheinendes Buch lesen möchte. Für Young Adult mit Fantasyelementen bin ich immer zu haben, deshalb habe ich gleich zugesagt. Beide Bücher werde ich wohl im April lesen, auch wenn ich noch ausknobeln muss, womit ich anfange.

Ich habe fertig.