Samstag, 31. Dezember 2016

[Statistik] Mein Lesejahr 2016

Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Das ging wirklich unglaublich schnell. Gestern habe ich mich durch meinen Blog, meine Neuzugänge und meine Liste mit den in diesem Jahr gelesenen Büchern gescrollt. Da ich bin ein großer Fan von Zahlen und Listen bin (keine gute Kombination, glaubt mir), habe ich beschlossen, meine Statistik für das Jahr 2016 etwas ausführlicher zu präsentieren. Und dabei auch mal Aspekte zu betrachten, die normalerweise viel zu kurz kommen, zum Beispiel in welchen Verlagen ich viel unterwegs bin und wie aktuell die Bücher sind, die ich lese. Vielleicht findet ihr ja interessante Statistiken oder euch fällt noch etwas ein, das ich im nächsten Jahr berücksichtigen könnte. :)



 Gelesene Bücher 

Kurzgeschichten: 1
Fachbücher: 5
Rereads: 5
Einzelbände: 18
Reihenbände: 34
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Gesamt: 63

» Mein Jahresziel von 60 Büchern habe ich geknackt. Damit bin ich absolut zufrieden. Allerdings hoffe ich, dass ich im nächsten Jahr mehr Reihenbände schaffe. Gerade die unzähligen ungelesenen Reihen in meinem Regal belasten meinen SuB nämlich sehr. «


 Gelesene Seiten 

» Dieses Jahr ist die Spannbreite der Seitenanzahl relativ groß. Insgesamt habe ich aber mehr längere Bücher gelesen, sodass die durchschnittliche Seitenzahl für meine Verhältnisse relativ hoch ist. Mit der Gesamtseitenzahl bin ich voll und ganz zufrieden, da ich meinen Rekord aus dem letzten Jahr überboten habe - um genau vier Seiten. «


 Meist gelesene Autoren 

Platz 1: Cassandra Clare (9 Bücher)
Platz 2: Joanne K. Rowling (7 Bücher)
Platz 3: Rainer Wekwerth (3 Bücher)

» Von Cassandra Clare habe ich dieses Jahr die gesamte "Chroniken der Unterwelt" Reihe gelesen und die Welt damit für mich entdeckt. Da es noch viele weitere Bücher gibt, die in dieser Welt spielen, wird die Autorin wohl auch nächstes Jahr wieder relativ weit vorne dabei sein. Im Gegensatz dazu werden Joanne K. Rowling, deren Harry Potter Reihe ich dieses Jahr zum Teil nochmals gelesen habe, und Rainer Wekwerth, dessen Labyrinth Reihe mich wirklich gepackt hat, vermutlich nicht mehr dabei sein. Von beiden habe ich (fast) keine Bücher mehr auf dem SuB. «


 Meist gelesene Verlage 
» Die ersten beiden Plätze sind nicht überraschend, da es die Stammverlage von Cassandra Clare und Joanne K. Rowling sind. Mit 13 Büchern bzw. 12 Büchern führen beide Verlage mit riesigem Vorsprung vor dem dtv Verlag und dem Heyne fliegt Verlag mit jeweils drei Büchern. Gerade letzterer wird nächstes Jahr auch wieder weit vorne dabei sein. «


 Erscheinungsjahr 
» Beinahe die Hälfte der Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe, sind auch in diesem Jahr erschienen. Das freut meinen SuB, weil wenig Neuzugänge liegen bleiben. Und gleichzeitig reduzieren sich meinen SuB-Leichen langsam. Damit bin ich wirklich voll und ganz zufrieden. «


 Einband 

» Meine Vorliebe für Hardcover ist offensichtlich. Da viele Bücher, die ich dieses Jahr als Rezensionsexemplare bekomme habe, nur als Softcover erschienen sind, ist trotzdem der Anteil der Softcover mit 16 Büchern auch noch relativ hoch. Nächstes Jahr möchte ich versuchen, meinen eBook SuB etwas mehr abzubauen. «


 Reihenstatus 
» Mit meinen Reihen bin ich auch relativ zufrieden. Ich habe vier Reihen beendet, von denen ich zwei schon letztes Jahr angefangen hatte. Außerdem habe ich 14 Reihen auf den aktuellen Stand gelesen und warte jetzt auf die Fortsetzungen. Hoffentlich sind es nächstes Jahr weniger lediglich fortgesetzte und neu angefangene Reihen. «


 Bewertung 
» Insgesamt habe ich dieses Jahr 52 Bücher rezensiert und damit auch bewertet. Durchschnittlich habe ich dabei 3,62 Schreibfedern vergeben. Das ist etwas niedriger als im letzten Jahr und liegt daran, dass ich dieses Jahr weniger Highlights mit voller Punktzahl hatte. Die Anzahl der Enttäuschungen ist zum Glück konstant geblieben. «


 Neuzugänge 

Gewinne: 1
Tausch: 1
Kauf: 39
Geschenke: 19
Rezensionsexemplare: 18
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Gesamt: 78

» Es sind weniger Neuzugänge als erwartet. Und ich bin sehr zufrieden damit, dass ich mir nur die Hälfte davon selbst gekauft habe. Die relativ niedrige Zahl schont gleichzeitig mein Portemonnaie und meinen SuB. «


 Mein SuB 

Stand 01.01.2016: 170 Bücher
Stand 31.12.2016: 152 Bücher

» Da ich dieses Jahr mehrfach meinen SuB ausgemistet und die Bücher, die mich eigentlich gar nicht interessieren, aussortiert habe, ist mein SuB insgesamt geschrumpft, obwohl ich geringfügig mehr neue als gelesene Bücher vorzuweisen habe. Damit habe ich mein Jahresziel erreicht. «


 Fazit 

Insgesamt bin ich mit meinem Lesejahr 2016 absolut zufrieden. Mehr könnte es immer überall sein, aber ich habe meinen SuB abgebaut, viele Neuzugänge direkt gelesen, nicht unendlich viel Geld für Bücher ausgegeben, einige Reihen beendet oder zumindest auf den aktuellen Stand gelesen und mehrere Highlights gehabt. Für mich persönlich ist es außerdem interessant, mal etwas anderes als die üblichen Fakten zu betrachten. Daher wird es nächstes Jahr wohl wieder einen solchen Jahresrückblick von mir geben. Hoffentlich mit ähnlich zufriedenstellenden Zahlen.

Euch allen wünsche ich einen guten Rutsch und ein in jeder Hinsicht erfolgreiches Jahr 2017. ♥

Freitag, 30. Dezember 2016

[Rezension] Princess Reality: Gespieltes Leben – Noemi Caruso



Titel: Princess Reality – Gespieltes Leben
Autor: Noemi Caruso
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 20. Dezember 2016
Einband: Softcover
Seiten: 222
ISBN: 978-3-740716-12-7
Preis: 9,90 € [D]

Klappentext:
Siara genießt eine hervorragende Ausbildung in einem Schweizer Internat für Thronfolger und andere Adelige aus ganz Europa. Auf Befehl ihres Vaters – dem König von Luandia – kehrt sie mitten im Schuljahr in die Heimat zurück. Ihrem idyllischen Land, das sich zwischen Großbritannien und Island findet, droht ein Krieg – auch die Monarchie droht unterzugehen. Nun ist Siara, die Thronfolgerin von Luandia, die Einzige, die helfen kann. Um das Volk zu besänftigen, lässt sie ihr Leben von Kameras begleiten – von morgens bis abends, beim Ankleiden, beim Reiten, beim Shoppen, bei den Pflichten als Thronfolgerin und bei der Suche nach der großen Liebe. Doch wie soll ein Mann ihr Herz erobern, während die ganze Welt zuschaut und Luandia und ihr Volk in großer Gefahr schweben?

Einordnung:
- Gespieltes Leben (Teil 1)
- Gespieltes Glück (Teil 2)
- noch unbekannt (Teil 3)

Rezension:
Der Klappentext hat mich schon sehr an „Selection“ erinnert und im Buch selbst gibt es auch immer wieder Szenen, in denen ich mich an diese Geschichte erinnert gefühlt habe. Grundbaustein des Buches ist beispielsweise eine Fernsehshow, die Prinzessin Siara veranstaltet, um das Volk von den Konflikten in ihrem Land abzulenken. Dabei trägt sie immer schöne Kleider, die sie zum Teil selbst entworfen hat, und organisiert Bälle. Dort lernt sie eine Menge adelige Männer kennen, von denen sie im Optimalfall einen zum Ehemann nehmen soll. Allerdings liegt der Fokus in „Princess Reality“ nicht ausschließlich auf der Wahl eines Ehemannes. Die Kameras begleiten Siara durch ihr ganz normales Leben, das ab diesem Moment natürlich interessant genug für eine Fernsehsendung sein muss. Daher geht sie vielen verschiedenen Aktivitäten nach.

Da die Show damit außer der Unterhaltung des Volkes aber kein Ziel verfolgt, gibt es kaum Spannung. Die Geschichte hat keinen Höhepunkt, auf den die Handlung hinsteuert. Es wird lediglich von Siaras nicht allzu spannendem Leben berichtet und dabei von einer Szene zur anderen gesprungen, denn wenn in ihrem Leben nichts passiert, ist es auch nicht interessant, darüber zu berichten. Dadurch liest sich das Buch teilweise allerdings wie eine bloße Auflistung von Dingen, die Siara tut. Beispielsweise lernt sie Autofahren, hilft in einer Suppenküche aus, hat Dates, organisiert Partys und so weiter. Das Buch ist zwar schön zu lesen und die Aktivitäten für sich genommen sind durchaus interessant, aber generell plätschert die Handlung eher vor sich hin. Insbesondere die Konflikte im Land, die Bedrohung des Volkes und die Gefahr für die Monarchie, die im Klappentext angekündigt werden, habe ich vermisst. Hin und wieder wird die Situation in einem Nebensatz erwähnt, aber dabei erscheint sie völlig unspektakulär zu sein. Wer auf Spannung hofft, wird enttäuscht.

Das gilt nicht nur für die Handlung generell, sondern auch für die Entwicklungen mit den jungen Männern, die Siara kennenlernt. Am Anfang des Buches wird zwar viel Wert darauf gelegt, die interessanten Männer einzuführen, aber schon vom ersten Moment an unterscheiden sie sich bis auf eine Ausnahme kaum. Siara findet sie alle toll, an jedem reizt sie etwas, mit allen ist sie gerne zusammen und sie alle sind ihr ans Herz gewachsen, obwohl sie kaum mehr als drei- oder viermal Zeit mit jedem von ihnen verbringt. Ehrlich gesagt habe ich noch immer Schwierigkeiten, die Herrschaften auseinander zu halten, und somit natürlich auch keinen Favoriten in der halbherzigen Auseinandersetzung um Siaras Herz. Die Suche nach der Liebe gerät außerdem unter den vielen Aktivitäten, die Siara für die Show machen muss, irgendwie in den Hintergrund. Teilweise denkt sie eine gefühlte Ewigkeit nicht einmal mehr an ihre männlichen Gäste. Manchmal hatte ich da das Gefühl, dass es passender wäre, wenn Siara am Ende feststellen würde, dass sie lesbisch ist und ihre beste Freundin Sarah heiraten will – die einzige Person außerhalb ihrer Familie, für die sie tatsächlich (wenn auch platonische) Gefühle zu haben scheint. Damit ist auch der romantische Aspekt des Buches nicht besonders weit ausgeführt und auch in dieser Hinsicht gibt es kein Drama, das die Geschichte in Schwung bringen würde.

Fazit:
Die grobe Idee des Buches erinnert sehr an „Selection“. Prinzessin Siara veranstaltet eine Fernsehshow, um das Volk von den Unruhen im Land abzulenken. Allerdings ist von diesen Unruhen im Laufe des Buches überhaupt nichts zu spüren. Auch ist die Geschichte nicht sonderlich spannend, da die Show lediglich zur Unterhaltung dient und Siara damit nur durch ihr Leben begleitet, statt auf einen Höhepunkt zuzusteuern. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass es mehrere junge Männer gibt, die als mögliche Ehemänner für Siara in Frage kommen. Bis zum Schluss hatte ich Probleme, diese Männer auseinander zu halten, weil sie kaum vorkommen und Siara für alle dieselben oberflächlichen Gefühle hat. Obwohl das Buch also keinerlei Spannung aufweist, ist es schön zu lesen und die Aktivitäten der Prinzessin sind interessant aufbereitet. Als leichte Lektüre für nebenbei bekommt „Princess Reality – Gespieltes Leben“ insgesamt drei Schreibfedern von mir.


Herzlichen Dank an Autorin Noemi Caruso für das Rezensionsexemplar.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Neuzugänge #72


Frohe Weihnachten! Ich hoffe, ihr seid reich beschenkt worden. Für mich lagen wie jedes Jahr auch dieses Mal Bücher unter dem Weihnachtsbaum! So viele wie sonst sind es nicht, aber ich habe mir auch mit Absicht viele andere Dinge gewünscht. Mein SuB dankt es mir. Darüber hinaus sind auch noch ein Gewinn und ein Rezensionsexemplar bei mir eingetroffen. Solange ich bei meinen Eltern bin, habe ich also auf jeden Fall noch genug Lesestoff.



Als ich bei meinen Eltern angekommen bin, lag schon "Princess Reality" auf meinem Schreibtisch. Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar von Autorin Noemi Caruso bekommen und auch schon angefangen. Bisher sind die Ähnlichkeiten zu "Selection" noch enorm, aber ich habe auch erst 30 Seiten gelesen. Hoffentlich ändert sich das noch.
Pünktlich zum heiligen Abend hat die Post mir dann noch "Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht" gebracht. Das Buch habe ich bei einem Gewinnspiel des Verlages gewonnen. Da kommt ich mich schon gar nicht mehr dran erinnern. Da der erste Teil der Reihe es dieses Weihnachten noch nicht von der Wunschliste geschafft hat, muss dieses Buch wohl noch eine Weile darauf warten, gelesen zu werden.
Sehr wohl von der Wunschliste auf den SuB verschoben wurden aber "Amani - Rebellin des Sandes", "Die Legenden der Schattenjäger Akademie" und "Der Schattenjäger Codex". Alle drei Bücher lagen unter dem Weihnachtsbaum. Und ich bin schon sehr gespannt, besonders auf die Bücher von Cassandra Clare freue ich mich. Allerdings sind die Legenden wirklich ein ordentlicher Brocken. Den lese ich besser in den Semesterferien.

Sonntag, 25. Dezember 2016

[Rezension] Die Dämonenakademie: Der Erwählte – Taran Matharu



Titel: Die Dämonenakademie: Der Erwählte
Autor: Taran Matharu
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsdatum: 31. Oktober 2016
Einband: Softcover
Seiten: 477
ISBN: 978-3-453269-84-2
Preis: 12,99 € [D]

Klappentext:
Schon sein ganzes Leben ist Fletcher ein Außenseiter in seinem Dorf. Bis er eines Tages entdeckt, dass er Dämonen beschwören kann – genauer gesagt, einen Dämon: den Feuer spuckenden Salamander Ignatius. Fletcher kommt an die legendäre Dämonenakademie, wo er lernen soll, seine magischen Kräfte zu beherrschen, um eines Tages ein mächtiger Dämonenkrieger zu werden. Für Fletcher und Ignatius beginnt das größte Abenteuer ihres Lebens ...

Einordnung:
- Der Erwählte (Teil 1)
- Die Inquisition (Teil 2)
- Die Prophezeiung (Teil 3)

Rezension:
Das Buch habe ich trotzdem der vielen positiven Bewertungen sehr zurückhaltend begonnen. Doch bereits nach wenigen Seiten hatte mich der Protagonist, Fletcher, auf seine Seite gezogen. Gleiches gilt auch für die Handlung, die mir unglaublich gut gefallen hat. Das gesamte Buch hat mich von vorne bis hinten überzeugt. Alles ist so stimmig, dass ich gar nicht richtig weiß, worauf ich in dieser Rezension eingehen soll.

Den größten Ausschlag dafür, dass ich so begeistert bin, hat vermutlich Fletcher selbst gegeben. Schon auf den ersten Seiten erfährt der Leser, dass er ein sehr guter Bogenschütze ist. Da ich eine Schwäche für Bogenschützen habe, hat er damit bei mir schon Pluspunkte gesammelt. Außerdem war er mir sehr schnell sympathisch, weil er Ungerechtigkeit wirklich nicht ausstehen kann. Mehrfach steht er ein für die Dinge, an die er glaubt, und für die Gerechtigkeit. Deshalb interessieren ihn Vorurteile auch überhaupt nicht und er begegnet jedem freundlich und offen. Besonders deutlich wird das, als er zum ersten Mal auf eine Elfe und einen Zwerg trifft. Obwohl die Menschen gegen die Elfen mehr oder weniger Krieg führen und die Zwerge unterdrückt werden, ist er zu beiden freundlich und findet in ihnen damit Freunde. Neugier und Offenheit lassen ihn viel über die anderen Völker erfahren und jede Menge Verbündete findet. Begeistert hat mich außerdem die Beziehung zu seinem Dämon Ignatius. Beide beschützen sich gegenseitig, empfinden tiefe Zuneigung zueinander und sind gemeinsam stärker als allein. Dadurch, dass sie über gedankliche Bilder und Gefühle kommunizieren, wird diese Beziehung sehr intensiv und intim dargestellt. Das hat mich jedes Mal berührt und mitgerissen.
Doch Fletcher ist nicht nur freundlich und sanftmütig. Er kann auch aufbrausend sein und tut, was getan werden muss. So hat er beispielsweise auch schon getötet. Nie trägt er Probleme an einen Erwachsenen heran, sondern löst sie immer selbst. Um der Gerechtigkeit willen kann er eiskalt kämpfen und nimmt dabei auch schwere Verletzungen des Gegners in Kauf. Das Herz am richtigen Fleck verbunden mit der eiskalten Entschlossenheit, für die Gerechtigkeit und für seine Freunde einzustehen, lässt ihn sehr viel älter und reifer wirken als er mit seinen 15 Jahren eigentlich ist. Mit Fletcher hat der Autor damit einen Protagonisten geschaffen, der meinen Nerv auf ganzer Linie trifft.

Ein genialer Protagonist allein ist aber natürlich nicht ausreichend. Auch die Handlung selbst hat mich überzeugt. Zu Beginn der Geschichte lebt Fletcher mit seinem Adoptivvater in einem kleinen Dorf in den Bergen. Doch ziemlich bald muss er dieses Dorf Hals über Kopf verlassen und flüchtet quer durchs Land. Dabei fällt er einem Lehrer der Dämonenakademie ins Auge, der ihn daraufhin dort hin schickt, damit er seine Ausbildung aufnimmt. Schon diese Entwicklungen sind spannend. Dabei wirkt der Verlauf zu keiner Zeit konstruiert, da alle Begegnungen vollkommen schlüssig sind.
In der Akademie selbst erfährt der Leser viel über die Dinge, die Fletcher dort lernt. In Dämonologie werden die existierenden Dämonen besprochen, sodass es dort tiefere Einblicke in die Welt des Buches gibt. In den Gesprächen mit seinen Freunden erfährt Fletcher viel über die Geschichte des Landes. Darüber hinaus lernt er im Unterricht, seine Fähigkeiten und die seines Dämons zu kontrollieren und zu nutzen. Dabei hat der Autor nicht nur beschrieben, was Fletcher lernt, sondern auch wie er diese Dinge bewerkstelligt. Damit ist der Leser immer ganz nah an der Geschichte. Gleichzeitig beschäftigen Fletcher seine persönlichen Probleme und nach und nach auch die seiner Freunde. Das füllt die Zeiträume zwischen den einzelnen Unterrichtsstunden und sorgt auch immer wieder für Spannung. Denn die Geschichte arbeitet nicht auf einen Höhepunkt am Ende hin, sondern hat auch im Laufe der Handlung immer wieder welche. Dieses Gesamtkonzept hat mir so gefallen, dass ich den zweiten Band kaum erwarten kann.

Fazit:
Das Buch hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Fletcher, der Protagonist, ist mir von Anfang an sympathisch gewesen. Er wirkt weit älter und reifer als seine 15 Jahre es vermuten lassen. Besonders die Beziehung zu seinem Dämon Ignatius hat mich berührt. Er trifft meinen Nerv auf ganzer Linie. Darüber hinaus ist auch die Handlung spannend und interessant. Es gibt mehrere Höhepunkte, der Verlauf ist schlüssig und der Wechsel zwischen Details aus dem Privatleben und dem Unterricht ist mitreißend. „Die Dämonenakademie – Der Erwählte“ ist ein ganz tolles Buch und bekommt dafür alle fünf Schreibfedern von mir.


Ganz herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag Heyne fliegt und das Bloggerportal Randomhouse!

Donnerstag, 22. Dezember 2016

[Aktion] Top Ten Thursday #21 | 10 Neuerscheinungen, auf die du dich freust

Diese Woche habe ich mich wieder schwer getan mit dem Thema. Bei einem schnellen Blick auf meine Wunschliste hat sich gezeigt, dass das schon jetzt 23 Bücher drauf stehen, die noch nicht erschienen sind. Und ich habe noch nicht einmal angefangen, mich wirklich durch das Verlagsprogramm für nächstes Jahr zu wühlen. Trotzdem habe ich es geschafft, mich für zehn Bücher zu entscheiden, auf die ich mich am meisten freue.
Weitere Informationen zur Aktion findet ihr bei Steffis Bücherbloggeria. :)


Das heutige Thema:
10 Neuerscheinungen, auf die du dich freust 

Meine Top Ten:

Nachdem mir der erste Teil überraschend gut gefallen hat, bin ich sehr gespannt auf "Angelfall - Tage der Dunkelheit". Das Buch erscheint bereits Anfang Januar, sodass ich nicht mehr lange warten muss!
Die Reihe von Victoria Aveyard entwickelt sich immer mehr zu meinen Lieblingsreihen. Ich mag die Protagonistin wahnsinnig gerne und es ist immer unglaublich spannend. Daher freue ich mich sehr auf den dritten Teil, "Goldener Käfig". Leider muss ich mich noch bis Ende Juni gedulden...

Darüber, dass "Hamish und die Nimmerleute" tatsächlich auch auf Deutsch erscheint, freue ich mich noch immer. Ich weiß von kaum jemandem, dass er den ersten Band gelesen hat. Dabei war das Buch wirklich genial! Im Mai kann ich dann endlich den zweiten Teil verschlingen.
Eine bodentiefe Verbeugung für Rick Riordan. Ich vergöttere (haha) diesen Autor. Der ersten Band von Magnus Chase hat mich noch mehr zum Lachen gebracht als der geniale Percy Jackson. Im Mai erscheint mit "Magnus Chase - Der Hammer des Thor" endlich der zweite Band. Ich kann es kaum noch abwarten, den witzigen Thor wieder zu treffen.

Von der Nighmares-Reihe habe ich zwar erst den ersten Band gelesen, aber der hat mir sehr gut gefallen und der zweite Band steht auch schon im Regal. Falls das Erscheinungsdatum des dritten Bands, "Nightmares - Die Jagd des Traumdiebs", tatsächlich bei Februar bleibt und sich nicht noch ein drittes Mal nach hinten verschiebt, werde ich den zweiten Teil demnächst verschlingen, um vorbereitet zu sein!
Mit "Olivion" erscheint im Januar der erste Teil der Lux-Reihe aus Daemons Perspektive. Da bin ich sehr gespannt, ob es noch zusätzliche Informationen gibt oder ob ich den ersten Band einfach nur aus der anderen Perspektive lese. Und ich bin neugierig, wie mir Daemon als Erzähler gefallen wird.

Noch ein Rick Riordan. Es fasziniert mich schon die ganze Zeit, wie er es schafft, seine diversen Reihen über die römische, griechische, ägyptische und nordische Mythologie zu verknüpfen. Daher muss "Pecy Jackson auf Monsterjagd mit den Geschwistern Kane" im Januar auch bei mir einziehen.
Große Hoffnung auf ein spannendes Buch habe ich außerdem bei "Rat der Neun - Gezeichnet". Ich habe die Trilogie über Tris gelesen und zolle der Autorin immer noch großen Respekt für das Ende. Da muss ich ihre neue Reihe unbedingt auch lesen. Schon im Januar kann es losgehen.

"Der schwarze Thron" klingt ein bisschen nach Game of Thrones, reizt mich aber irgendwie mehr. Bis Mai habe ich noch Zeit, mich zu entscheiden, ob ich es damit versuche, nachdem ich die Bücher von George R. R. Martin letztens ungelesen von meinem SuB entfernt habe...
Das letzte Buch auf der Liste, auf das ich mich aber mit am meisten freue, ist "Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche". Es ist schon ewig bekannt, dass das Buch im Januar erscheinen wird, und genauso lange steht es schon auf meiner Wunschliste. Mich sprechen Cover, Titel und Klappentext gleichermaßen an, sodass ich hoffe, dass es genial wird.


Habt ihr schon Bücher der Autoren oder der Reihen gelesen?
Auf welche Neuerscheinungen freut ihr euch besonders?

Mittwoch, 21. Dezember 2016

[Rezension] Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – Joanne K. Rowling



Titel: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
Autor: Joanne K. Rowling
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 17. März 2010
Einband: Softcover
Seiten: 96
ISBN: 978-3-551359-48-3
Preis: 4,99 € [D]

Klappentext:
Eines der ersten Lehrbücher auf der Zauberschule Hogwarts. Diese Ausgabe gehörte Harry Potter persönlich und ist mit handschriftlichen Kommentaren von ihm und seinen Freunden versehen. Den Hauptteil des Buches bildet ein Verzeichnis fast aller Tier- und Zauberwesen aus der magischen Welt mit Beschreibungen zu Aussehen, Verhalten und Lebensraum - von der Acromantula bis zum Zentaur. Außerdem wird auf ihre Verwertbarkeit für magische Zwecke eingegangen.

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe, behandelt aber Wesen des Harry Potter Universums.

Rezension:
Das Buch ist ein interessante und witzige Zusatzlektüre zu den Harry Potter Büchern. Vor dem eigentlichen Lexikon finden sich diverse Ausführungen des „Autors“ Newt Scamander, in denen unter anderem die Geschichte der Unterscheidung zwischen Zauber- und Tierwesen erläutert wird. Dabei wird vor allem viel auf die dem Leser bereits bekannten Wesen eingegangen, wie beispielsweise die Zentauren und Wassermenschen, die sich selbst für eine Klassifikation als Tierwesen entschieden haben. Zudem wird die Grundidee des Werwolf-Registers erläutert, dessen Einführung gründlich nach hinten losging. Im Folgenden erklärt Newt Scamander außerdem, wieso Muggel die meisten magischen Wesen nicht sehen können und was die Internationale Zauberervereinigung tut, um diese Wesen zu schützen. Damit ist schon die Einleitung des Buches sehr informativ. Das setzt sich dann im eigentlichen Lexikon, in dem die verschiedenen Wesen nach Gefährlichkeit klassifiziert und beschrieben werden, teilweise mit geschichtlichem Hintergrund, Schutzzaubern und anderen wichtigen Details, weiter fort. Dabei ist die Balance zwischen Bekanntem und Unbekanntem perfekt gelungen. Schon im einleitenden Teil werden bekannte Ereignisse und neue Informationen gemischt. Im Lexikon selbst werden dann Tierwesen erläutert, die allgemein bekannt sind, beispielsweise Zentauren und Werwölfe, aber auch Wesen, über die bisher nur wenige Details bekannt sind, wie zum Beispiel Knarls und Bowtruckle, sowie auch gänzlich unbekannte Tierwesen, wie Bundimuns und Fwuuper.

Da es sich um eine Kopie von Harry Potters Ausgabe des Buches handelt, ist es außerdem immer wieder mit witzigen Kommentaren versehen, die den dauerhaften Informationsfluss auflockern. Schon auf der allerersten Seite streiten sich Ron und Hermine mit handschriftlichen Notizen darüber, ob Ron das Buch mitverwenden darf oder sich lieber ein eigenes Buch kaufen sollte. Im Folgenden spielen sie am Rand Galgenmännchen und geben zu den diversen Tierwesen ihre Kommentare ab. Mehrfach fragen sie sich beispielsweise, ob Hagrid dieses Buch gelesen hat. Hin und wieder sind die Informationen im Buch außerdem veraltet, beispielsweise ist angegeben, dass nicht bestätigt wurde, dass sich eine Kolonie Acromantulas in Schottland niedergelassen hat. An diesen Stellen haben Harry, Ron und Hermine die Informationen handschriftlich korrigiert. Und dann gibt es natürlich noch die Seiten, auf denen Ron völlig aus dem Zusammenhang gerissen „Chudley Cannons“ an den Rand geschmiert hat. Insgesamt sind es relativ wenige Kommentare, aber dafür sind sie häufig witzig.

Obwohl das Buch abwechslungsreich, interessant und witzig ist, eignet es sich aber trotzdem eher weniger als Lektüre. Besser geeignet ist es wohl als Nachschlagewerk, um hin und wieder einzelne Seiten zu lesen. Zwar ist das Buch dünn genug, dass es nicht langweilig wird, aber am Ende des 61seitigen Lexikons wusste ich häufig nicht einmal mehr den Namen des Tierwesens, dessen Beschreibung ich zuletzt gelesen hatte. Da die Abschnitte zu den einzelnen Wesen selten länger als eine Seite sind, reiht sich Name an Name. Irgendwann wurde es unmöglich, mir das noch alles zu merken.

Fazit:
Das Buch ist sehr informativ. Es beinhaltet geschichtliche Informationen und generelle Erläuterungen zu Tierwesen sowie ein Lexikon. Dabei ist das Verhältnis von bereits bekannten Informationen und Wesen zu unbekannten Dingen sehr gut gelungen. Witzig und auflockernd sind außerdem die handschriftlichen Kommentare, mit denen Harry, Ron und Hermine das Buch versehen haben. Allerdings hat das Lexikon so viele Einträge, dass ich mir gegen Ende nicht einmal mehr die Namen der Wesen merken konnte. Daher eignet sich das Buch nur bedingt als Lektüre, sondern eher als Nachschlagewerk. Insgesamt vergebe ich an „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ daher vier Schreibfedern.

Montag, 19. Dezember 2016

[Rezension] Humpelgreed – August Gral



Titel: Humpelgreed
Autor: August Gral
Verlag: Papierverzierer
Erscheinungsdatum: 06. Juni 2013
Einband: Softcover
Seiten: 312
ISBN: 978-3-944544-01-4
Preis: 12,95 € [D]

Klappentext:
An einem gewöhnlichen Tag in der kleinen italienischen Stadt hilft Tim seinem Onkel Antonio im Spezialitätengeschäft aus, bis ihn auf einmal der Piratenkapitän Humpelgreed überfällt, der ihn entführt und auf sein Schiff nach Seeland bringt. In dieser fantastischen Welt entzieht Humpelgreed Kindern ihre Fragen, die er braucht, um sein Schiff anzutreiben. Tim und zwei Dutzend andere Kinder müssen ihren Mut beweisen, um nicht vom Kapitän Humpelgreed verheizt zu werden. Werden sie Seeland rechtzeitig verlassen können, bevor ihre Fragen aufgebraucht sind? Oder werden sie leer und fragenlos durch die Welt irren, sofern sie jemals Seeland verlassen?

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

Rezension:
Noch nie habe ich so lange gebraucht, um ein so dünnes Buch zu lesen. Ganze 152 Tage habe ich mich durch die 312 Seiten gequält. Davon konnte ich mich die meiste Zeit einfach nicht überwinden, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Schlussendlich war es dann weniger ein ‚zu Ende lesen‘ als vielmehr ein ‚endlich abarbeiten‘. Das enttäuscht mich umso mehr, da ich mich sehr auf das Buch mit dieser überaus interessanten Idee gefreut habe.

Das größte Problem hatte ich vermutlich mit dem Ausdruck und dem Schreibstil. Mit beiden habe ich mich unglaublich schwer getan. Immer wieder ist mir ins Auge gesprungen, wie ungehobelt die Ausdrucksweise war. Natürlich handelt es sich um ein Kinderbuch, sodass der nutzbare Wortschatz begrenzt ist. Aber in normalen Gespräch wurde beispielsweise ständig ganz unvermittelt ‚schrie er‘ verwendet. Gleiches gilt auch für viele andere Ausdrücke, sodass diese Kleinigkeiten sich irgendwann so gehäuft haben, dass die Geschichte sich nicht mehr flüssig lesen ließ, sondern extrem holprig wurde. Ich konnte kaum eine Seite in einem Rutsch lesen, weil ich mich immer wieder an eckigen und kantigen Formulierungen gestoßen habe. Das hat das Lesevergnügen völlig zerstört, weil ich keine Chance hatte, ganz in das Buch einzutauchen.

Außerdem hat es mir auch die inhaltliche Sprunghaftigkeit schwer gemacht, Gefallen an der Geschichte zu finden. Beispielsweise konnte sich Protagonist Tim sehr, sehr lange nicht entscheiden, ob er nun Pirat sein möchte oder nicht. Am Anfang fand er es schrecklich, schließlich ist er einfach entführt und dazu gezwungen worden. Dann gefällt es ihm aber so gut, dass er gar nicht mehr nach Hause möchte und dass er sich absichtlich verhält wie ein richtiger Pirat. Aber dann findet er das doch alles nicht mehr gut und will nach Hause. Das überlegt er sich dann aber noch mal anders. Und dann noch mal. Aber nicht nur der 13jährige Protagonist verhält sich so, sondern auch alle anderen. Es wird ein großer Plan ausgearbeitet, um Humpelgreed das Handwerk zu legen, aber dann geht plötzlich alles schief und es gibt keinen Plan mehr. Tim muss Entscheidungen für sich und die anderen Kinder treffen und zufällig passt das dann doch alles wieder einen Plan, den er aber gar nicht kannte. Mehrfach trifft Tim auf unterschiedliche Völker, die scheinbar alle in den Plan involviert sind und kämpfen wollen, es dann aber doch nicht tun. Humpelgreed rennt von einer Falle in die nächste, aber sobald er sich nicht kampflos ergibt, wollen ihn dann alle doch nicht mehr fangen. Ständig bläst jemand zum Angriff, aber dann verkriechen sich doch alle, sodass Tim dann immer alles selbst machen muss. Dadurch dauert es ewig, bis das Buch auf den Punkt kommt, und die Handlung dreht sich auf dem Weg dahin mit drei angefangenen und dann doch abgebrochenen Kämpfen auch noch im Kreis.

Die einzigen beiden Aspekte, die mir an dem Buch gefallen haben, sind die Moral und der Fantasy-Anteil. Zum einen ist es tatsächlich so, dass viele Menschen immer weniger Fragen stellen, wenn sie älter werden. Als Kind wird auch nach der zehnten Erklärung noch einmal ‚Warum?‘ gefragt, während Erwachsene viele Dinge dann einfach so hinnehmen. Dieses Buch macht darauf aufmerksam, liefert mit dem Ausbeuter Humpelgreed eine (natürlich fiktive) Erklärung und ruft dazu auf, im Leben mehr Fragen zu stellen. Das hat mir sehr gut gefallen, allerdings reicht eigentlich schon das Lesen des Klappentextes, um diese Botschaft zu verstehen. Zum anderen enthält das Buch viele verschiedene Fantasy-Elemente mit witzigen Namen und geschickten Verbindungen zur Realität. Beispielsweise kann das Land Sand-Dynien seine Form ändern und auch ab- und wieder auftauchen, sodass es dafür sorgen kann, dass Schiffe darauf auflaufen wie auf eine Sandbank. Außerdem treffen Tim und seine Freunde auf ein Affenvolk, das mit seinem Schiff über das Meer fährt. Aber im Gegensatz zu den Menschen rudern sie dafür nicht, sondern schaukeln in einer Schiffsschaukel hin und her. Diese Kleinigkeiten haben mich manchmal ein wenig zum Schmunzeln gebracht.

Fazit:
Durch dieses Buch habe ich mich von vorne bis hinten gequält. Insbesondere Ausdruck und Schreibstil haben es mir sehr schwer gemacht. Kaum eine Seite ließ sich flüssig lesen, weil ich immer wieder über viele holprige und unbeholfene Formulierungen gestolpert bin. Daher konnte ich bis zum Schluss nicht in die Geschichte eintauchen, die außerdem geprägt ist von Sprunghaftigkeit. Immer wieder ändern sich Dinge, Entscheidungen oder Verhaltensweisen, nur um sich dann wieder zurück zu ändern und dann doch wieder und dann doch noch mal zurück. Das war wirklich anstrengend. Gefallen haben mir nur die Moral, die aber eigentlich schon aus dem Klappentext zu erschließen ist, und die Fantasy-Elemente, die witzige Namen haben. Leider sind diese Kleinigkeiten unter dem mir überhaupt gar nicht liegenden Schreibstil beinahe untergegangen. Daher kann ich „Humpelgreed“ nur so gerade noch zwei Schreibfedern geben.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

[Aktion] Top Ten Thursday #20 | 10 Bücher, die du dir zu Weihnachten wünschst

Selten gab es ein Top Ten Thursday Thema, das für mich so leicht war. Meine Wunschliste ist so lang, dass ich einfach nur wahllos zehn Bücher nennen müsste. Allerdings habe ich mich entschieden, doch noch ein wenig zu filtern, welche Bücher wirklich dringend sind. Es finden sich auf der Liste außerdem auch nicht nur Bücher, die ich tatsächlich auf meinen Wunschzettel für Weihnachten geschrieben habe, weil ich dann die Top Ten nicht voll bekommen hätte. In Anbetracht der Tatsache, dass mir mein SuB viel zu groß ist, habe ich mich nämlich entschieden, mir dieses Jahr auch noch andere Dinge zu wünschen. (Zum Beispiel ein Nudelholz. Und eine Eieruhr. xD)
Weitere Informationen zur Aktion findet ihr bei Steffis Bücherbloggeria. :)


Das heutige Thema:
10 Bücher, die du dir zu Weihnachten wünschst 

Meine Top Ten:

Von "Amani - Rebellin des Sandes" habe ich schon viel erhört. Das Buch klingt richtig interessant. Und das Setting, das so ganz anders ist als üblicherweise, macht mich neugierig.
"Dass Ich Ich bin, ist genauso verrückt wie die Tatsache, dass Du Du bist" hat zwar einen ziemlich witzigen Titel, aber eigentlich verrät der auch schon, dass das Buch vermutlich viel zu philosophisch ist für meinen Geschmack. Aber es ist in Listen geschrieben! Wie kann ich da widerstehen? Ich bin ein absoluter Listen-Freak.

Über "Ein Meer aus Tinte und Gold" bin ich schon vor einer ganzen Weile gestolpert. Und dann hat eine Freundin, deren Vorschläge immer echt gut sind, mir das Buch gezeigt, weil es klingt als würde es in mein Beuteschema passen. Mittlerweile steht es ziemlich weit oben auf der Wunschliste.
Ich hatte mich bei Erscheinen von "Haus der tausend Spiegel" schon um ein Rezensionsexemplar beworben, da allerdings leider keines bekommen können. Seitdem steht das Buch auf meiner Wunschliste und ich komme einfach nicht dazu, es mir zu kaufen, obwohl es so interessant klingt.

Eigentlich wollte ich "Lady Midnight" gar nicht haben. Und dann habe ich die Chroniken der Unterwelt gelesen und herausgefunden, dass diese Reihe die Geschichte weiterführt und zwar mit Charakteren als Protagonisten, die ich bisher gerne mochte. Also ist das Buch jetzt doch auf dem Wunschzettel gelandet.
Direkt im ersten Anlauf auf die Liste geschafft hat es dagegen "Die Legenden der Schattenjäger-Akademie". Das ist zwar auch nur eine Kurzgeschichtensammlung, aber ich wurde schon ein bisschen gespoilert und weiß daher, dass es in diesem Buch mindestens eine Szene gibt, die ich definitiv unbedingt lesen muss!

"Nebelsilber" steht gefühlt schon seit immer auf meiner Wunschliste. Ich hatte mich, als das Buch erschienen ist, um ein Rezensionsexemplar beworben. Und seitdem stand es zu jedem Fest, egal ob Geburtstag oder Weihnachten, auf der Wunschliste. Bisher hat es nie funktioniert. Vielleicht ja dieses Jahr.
Ebenfalls direkt lesen wollte ich "Phase Null". Da ich allerdings ziemlich im Stress war im November, habe ich mich entschieden, mir das Buch erst zu kaufen, wenn ich auch Zeit habe, es wirklich sofort zu lesen. (*ein kleines bisschen stolz auf mich bin*) Bisher war das noch nicht der Fall, aber bald!

Da ich, seit ich die Chroniken der Unterwelt gelesen habe, etwas verrückt nach Büchern über diese Welt bin, steht auch "Der Schattenjäger-Codex" weit oben auf meiner Wunschliste.
Mit "Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit" verhält es sich wie mit Phase Null. Auch das Buch wollte ich eigentlich direkt lesen, aber solange ich die Zeit dafür nicht erübrigen kann, möchte ich es ungern schon kaufen. Sobald ich wieder etwas Luft habe, wird es aber dran glauben müssen.


Habt ihr eines der Bücher schon gelesen?
Welche Bücher wünscht ihr euch zu Weihnachten?
Wünscht ihr euch hauptsächlich Bücher oder auch andere Dinge?