Donnerstag, 31. Dezember 2015

[Rezension] Die Roboterchroniken IV: Angriff aus dem Cyberspace – Wolfgang Bellaire


Titel: Die Roboterchroniken IV – Angriff aus dem Cyberspace
Autor: Wolfgang Bellaire
Verlag: Nordfriesischer Kinderbuch Verlag
Erscheinungsdatum: 18. September 2015
Einband: Hardcover
Seiten: 204
ISBN: 978-3-944243-19-1
Preis: 17,90 € [D]

Klappentext:
Roboterjunge Jonathan, Mami Hanna und Onkel Saul sind die letzten ihrer Art. Nach ihrer Fluch aus Murmansk suchen die Wobotniks den Wissenschaftler Yamamoto in Helsinki. Er soll die im Nordpolarmeer umgekommenen Familienmitglieder erneut herstellen. Aber Yamamoto ist verschwunden. Jonathan und Saul werden in einem abgeschotteten Safe House von einer kybernetischen Intelligenz gekidnappt, der unkontrollierbaren KI BETTY.
Als Agenten geraten sie mitten in den Krieg um die Kontrolle im Cyberspace. Die Rüstungsindustrie, von der BETTY sich endgültig zu befreien sucht, und der legendäre Hacker CyberLovis sind ihre Kontrahenten.
Mörderische Flüge in offenen Doppeldeckern und eine Armee von Echsenkriegern erwarten sie. Doch die größte Gefahr ist BETTY. Der Angriff aus dem Cyberspace hat schon begonnen.

Einordnung:
- Die Roboter kommen (Teil 1) 
- Die Roboter im Eis (Teil 3) 
nach Neuauflage der gesamten Reihe gibt es außerdem
- Angriff aus dem Cyberspace (Teil 4)

Rezension:
Kann Spoiler bezüglich der ersten drei Teile enthalten!

In diesem Buch verlagert sich der Schauplatz von der realen Welt ins Cyberspace. Jonathan und sein Onkel Saul werden in Computerprogramme umgewandelt, die Aufgaben für die KI BETTY erfüllen müssen, wenn sie nicht gelöscht werden wollen. Der Autor hat dabei einen Weg gefunden, virtuelle Dinge wie Anti-Viren-Programme und Trojaner so aufzubereiten, dass sie auch für jüngere Leser verständlich und vor allem für die Roboter erlebbar sind. Zu Beginn wird beispielsweise ein Virus durch eine riesige Rattenarmee dargestellt. Jonathan und sein Onkel befinden sich in einer Landschaft, wie es sie auch in der Realität gibt. Die Rattenarmee frisst sich durch diese Landschaft und vernichtet dabei Felsen, Bäume und alles, was ihr sonst noch in den Weg kommt. So löst sich die Datei mit der Landschaft langsam Stück für Stück durch den Virus auf.

Da Jonathan für BETTY als Anti-Viren-Programm arbeitet, lässt sich nicht vermeiden, dass er zwischendurch töten muss. Zunächst sind es nur Ratten und Stiere, gegen die er kämpfen muss, doch da es immer wieder Hackerangriffe auf BETTY gibt, muss er bald auch gegen Echsenkrieger und Puppen antreten, die viel Ähnlichkeit mit Menschen haben. Ab diesem Zeitpunkt wird immer wieder deutlich, dass Jonathan Gewissensbisse hat, wenn er jemanden töten oder verletzen muss, auch wenn es sich immer nur um virtuelle Gestalten handelt, die bloß aus binären Codes bestehen. Jedes Mal zögert er bis zuletzt, selbst wenn sein eigenes Leben bedroht ist. Das hebt noch mal den Umstand hervor, dass die Wobotniks Emotionschips besitzen, wodurch sie menschliche Gefühle empfinden. Das unterscheidet sie grundlegend von allen anderen Programmen und lässt BETTY selbst umso grausamer erscheinen.

Nicht so gut gefallen hat mir an diesem Buch lediglich, dass ich wegen der anschaulichen und menschenähnlichen Darstellung der Viren, der Programme und der anderen virtuellen Funktionen teilweise nicht auseinander halten konnte, ob ich nun gerade über einen Avatar, einen Virus oder etwas anderes gelesen habe. In dem Zuge konnte ich auch nicht mehr unterscheiden, welche Teile der virtuellen Welt der KI BETTY, welche der Rüstungsindustrie und welche der Hackergruppe CyberLovis gehörten. Daher kam für mich auch das Wiedersehen mit Oberst Hickman ziemlich überraschend, der behauptet, den Wobotniks im Kampf gegen BETTY helfen zu wollen. BETTY ist in meinen Augen nie als so große Gefahr erschienen, dass sich die alten Verhältnisse plötzlich verändern müssten – schließlich hat Oberst Hickman die Wobotniks drei Bücher lang gnadenlos gejagt.

Fazit:
Der vierte Teil der Reihe ist wieder sehr spannend. Die Handlung hat sich in die virtuelle Welt verlagert, in der Jonathan und sein Onkel Saul die Befehle der KI BETTY befolgen müssen, um ihr Leben zu retten. Die virtuelle Welt ist dabei sehr anschaulich dargestellt und gleicht unserer Realität, sodass die Vorgänge besser verständlich sind. Außerdem wird immer wieder Wert darauf gelegt, dass Jonathan einen Emotionschip hat und empfindet wie ein Mensch, da er im Gegensatz zu allen anderen Programmen davor zurückschreckt, zu töten. Mich hat lediglich irgendwann verwirrt, welche Tiere oder Personen welche Art von Programm darstellen und ob sie BETTY, der Rüstungsindustrie oder der Hackergruppe CyberLovis angehören. Insgesamt bekommt „Die Roboterchroniken IV – Angriff aus dem Cyberspace“ daher vier Schreibfedern von mir.



Vielen Dank an den Autor Wolfgang Bellaire für dieses Rezensionsexemplar!

Dienstag, 29. Dezember 2015

[Rezension] Origin: Schattenfunke – Jennifer L. Armentrout



Titel: Origin
Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Carlsen Verlag
Erscheinungsdatum: 18. Dezember 2015
Einband: Hardcover
Seiten: 446
ISBN: 978-3-551583-43-7
Preis: 19,99 € [D]

Klappentext:
Daemons Leben hat jeglichen Wert verloren, seit Katy von Daedalus festgehalten wird. Auch Katy ist verzweifelt. Täglich muss sie neue Experimente über sich ergehen lassen. Trotzdem beginnt sie zu ahnen, dass Daedalus nicht nur schlechte Seiten hat. Und sind die Lux wirklich so friedlich, wie sie es bisher immer annahm? Wer sind hier die Guten und wer die Bösen? Katy ist fest entschlossen, eine Antwort auf diese Fragen zu finden – doch dann könnte es bereits zu spät sein. Vor allem, wenn Daemon bis dahin nicht wieder an ihrer Seite ist …

Einordnung:
Obsidian: Schattendunkel (Teil 1, Katy) 
- Oblivion: Lichtflüstern (Teil 1, Daemon)
Onyx: Schattenschimmer (Teil 2, Katy) 
- Oblivion: Lichtflimmern (Teil 2, Daemon)
Opal: Schattenglanz (Teil 3, Katy) 
- Oblivion: Lichtflackern (Teil 3, Daemon)
- Origin: Schattenfunke (Teil 4, Katy) 
- noch unbekannt (Teil 4, Daemon)
Opposition: Schattenblitz (Teil 5, Katy) 
- noch unbekannt (Teil 5, Daemon)
Die Geschichte wird vollständig aus beiden Perspektiven erzählt. Um Dinge mit Katy zu entdecken und Überraschungen zu erleben, würde ich jedoch empfehlen, zuerst alle Bücher aus ihrer Perspektive zu lesen.

Rezension:
Kann Spoiler bezüglich der ersten drei Teile enthalten!

Nachdem die ersten drei Teile der Reihe in der Nähe des Ortes Petersburg in West Virginia gespielt haben, verlagert sich der Handlungsort nun auf die andere Seite der USA. Es entsteht eine fast schon humoristische Verknüpfung zur realen Welt, denn ein Teil der Handlung spielt in der Area 51. Auch vom benachbarten Las Vegas bekommt der Leser einen Teil zu sehen, sodass die Geschichte nie abgehoben ist, sondern immer so nahe wie möglich an der Realität verankert bleibt. Dadurch wird alles greifbarer und wirkt echter, denn schließlich sind die normalen Menschen in dem Buch auch nicht darüber aufgeklärt, dass Aliens und Hybride unter ihnen leben.

Area 51 ist in diesem Buch der Sitz der Organisation Daedalus, der Katy am Ende des letzten Buches in die Hände gefallen ist. Während ihres Aufenthaltes dort wird ihr erzählt, warum es die Organisation gibt und welche Ziele sie hat. Die Dinge, die sie dort in Erfahrung bringt, sind viel positiver als erwartet. Beispielsweise forscht Daedalus an Medikamenten für unheilbare Krankheiten. Dazu wollen sie sich die Fähigkeiten der Lux, sich selbst und andere zu heilen, zunutze machen. Weil dies eine wirklich ehrenwerte Arbeit ist, stellen viele Lux ihre Fähigkeiten freiwillig in den Dienst der Organisation. Diese Erkenntnis stimmt überhaupt nicht mit den Dingen überein, die Daemon und seine Familie über Daedalus erzählen. Es sagt also offensichtlich nicht jeder die Wahrheit. Als der Leser gerade mit Katy rätselt, wie viel Wahrheit in den Aussagen der Lux, der Arum und der Regierung steckt, entwickelt sich die Geschichte plötzlich noch einmal in eine ganz andere Richtung. Das Auftreten der sogenannten Origins wirft ein neues Licht auf die bisherigen Ereignisse und verleiht der Geschichte noch einmal neuen Schwung.

Leider ist die Geschichte an einigen Stellen aber auch sehr vorhersehbar. Besonders die Verläufe der diversen Beziehungen sind sehr offensichtlich, weil die Hinweise darauf, wie es mit Daemon und Katy, Dawson und Beth und auch mit Dee weitergeht, doch ziemlich deutlich hervorgehoben werden. Eine Ausnahme bildet da nur eine einzelne Szene zwischen Katy und Daemon, die überraschend wie aus dem Nichts entsteht, damit aber auch nicht gut begründet ist. So plötzlich wie der Moment entsteht, ist er auch schon wieder vorbei. Alles wird kurz oberflächlich erwähnt und ist damit trotz des großen Potenzials nicht emotional. Damit haben mir die Beziehungen in diesem Teil nicht so richtig gefallen, auch wenn ich die meisten Charaktere nach wie vor mag.

Der Rest der Geschichte ist dafür umso packender. Fast das gesamte Buch über stehen die Charaktere unter Druck und Stress. Es gibt kaum Momente zum Durchatmen, denn wer einmal in den Fängen von Daedalus war, wird nie wieder wirklich frei sein. Ständig auf der Flucht scheint die Situation immer auswegloser zu werden. Dabei hilft auch nicht, dass sie sich offenbar auch auf ihre engsten Freunde nicht mehr verlassen können. Gerade gegen Ende fährt die Autorin dann noch mal die großen Geschütze auf. Die ganze Situation gerät außer Kontrolle – nicht nur für Katy, Daemon und ihre Freunde, sondern auch für Daedalus. Die letzten Kapitel bereiten dann noch den Weg für ein ganz großes Finale.

Fazit:
In diesem vierten Teil der Reihe wechselt der Schauplatz von West Virginia nach Las Vegas und in die Area 51. Dort lernt Katy mehr über die Organisation Daedalus und die Ziele, die diese angeblich verfolgt. Das gibt dem Buch noch einmal eine neue Richtung, denn es wirft die Frage auf, wer die Wahrheit sagt: Daedalus oder die Lux. Auch der Rest der Geschichte ist unglaublich packend geschrieben, denn die Charaktere stehen ständig unter Druck. Nach und nach gerät die Situation für alle außer Kontrolle. Lediglich die Beziehungen haben mich in diesem Buch enttäuscht, da sie sehr vorhersehbar und zum Teil unemotional waren. „Origin“ bekommt daher vier Schreibfedern von mir.

Montag, 21. Dezember 2015

[Rezension] Magisterium: Der Weg ins Labyrinth – Holly Black und Cassandra Clare



Titel: Magisterium – Der Weg ins Labyrinth
Autor: Holly Black und Cassandra Clare
Verlag: One
Erscheinungsdatum: 14. November 2014
Einband: Hardcover
Seiten: 332
ISBN: 978-3-846600-04-7
Preis: 14,99 € [D]

Klappentext:
Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles, was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, dass er das erste Schuljahr nicht lebend überstehen wird ...

Einordnung:
- Der Weg ins Labyrinth (Teil 1)
- The Silver Mask (Teil 4; dt. unbekannt)
- The Enemy of Death (Teil 5; dt. unbekannt)

Rezension:
Das Buch beginnt mit groben und oberflächlichen Beschreibungen. Callum, der Protagonist, wartet an seiner Schule auf seinen Vater, um mit ihm gemeinsam zum Eignungstest des Magisteriums zu fahren. Obwohl die Handlung mit der Prüfung langsam Fahrt aufnimmt, bleiben die Beschreibungen oberflächlich. Ich konnte mich kaum in die Situationen und Szenen einfühlen, weil alles mit schnellen Erwähnungen und ohne große Details abgehandelt wurde. Hin und wieder gibt es ausführlichere Darstellungen, beispielsweise von den Lebensmitteln oder dem Höhlensystem im Magisterium, doch diese gleichen sich relativ bald alle, sodass es bloß noch Wiederholungen sind. Das gilt auch für die Emotionen. Diese sind nicht sehr eindrücklich beschrieben und vor allem weder bei den Charakteren noch beim Leser beständig. Traurigkeit, weil er seinen Vater nur noch so selten sieht, oder Wut, weil sich die anderen Schüler über sein lahmes Bein lustig machen, dauern bei Call kaum einmal länger als eine halbe Seite an. Dann fühlt er sich wieder gut. Auch beim Leser hält die Stimmung immer maximal so lange an, wie die jeweilige Szene beschrieben wird. Dadurch ist das gesamte Buch nicht besonders berührend.

Gerade zu Beginn fehlt außerdem die Spannung. Nachdem Call im Magisterium angekommen ist, beginnt der außerordentlich langweilige Unterricht. Dabei müssen Call und seine Freunde die Körner eines Sandhaufens nach der Farbe sortieren. Damit beschäftigen sie sich einen Monat lang vier Tage in der Woche. Die Freitage, an denen sie bei anderen Lehrern Unterricht haben, überspringen die Autorinnen manchmal mit einer kleinen Erwähnung, manchmal aber auch komplett. So kommt es, dass sich nicht nur die Charaktere eine ganze Weile langweilen, sondern auch die Leser. Es wird im Verlauf der Geschichte zwar noch eine Vermutung angestellt, wozu dieser Übung dienen soll, allerdings wird das in einem halben Nebensatz kurz abgehandelt. Diese Erklärung entschädigt allerdings nicht für die zahlreichen langweiligen Seiten zuvor. Die Idee des Magisteriums an sich ist gelungen, unter anderem, weil Magie in dieser Geschichte mit den Elementen verbunden wird. Leider wird darüber kaum berichtet, sodass auch vom Grundgedanken selbst keine Spannung ausgeht.

Erst gegen Ende wird die Geschichte interessanter. Viele vermeintlich vorhersehbare Entwicklungen kommen dann irgendwie doch anders. Es gibt einige Überraschungen, die bei der flachen Handlung am Anfang so nicht vorherzusehen waren. Damit gelingt es den Autorinnen schließlich doch, den Leser aus dem eintönigen Rhythmus zu reißen, in dem die Geschichte zuvor verläuft. Nach und nach werden auch Rätsel um bestimmte Charaktere oder Äußerungen aufgelöst. Die Rolle, die ich für Call vermutet hatte, hat er dann letztendlich doch nicht bekommen. Es blieb aber immer das diffuse Gefühl, dass noch irgendetwas passieren würde. Das hat sich dann auch noch bestätigt. Damit ist das Buch, dessen Titel sich mir allerdings bis zum Schluss nicht erschlossen hat, in sich durchaus abgeschlossen, baut aber auch Spannung für den nächsten Teil auf.

Fazit:
Die Idee hinter der Geschichte ist ansprechend. Dagegen ist die Umsetzung weniger gelungen. Beinahe die gesamte Handlung sowie alle Emotionen sind nur grob und oberflächlich beschrieben, sodass sie sich nur auf die konkrete Situation auswirken und nicht szenenübergreifend für Stimmung sorgen. Außerdem besteht der Unterricht für Call und seine Freunde fast ausschließlich daraus, Sandkörner nach Farbe zu sortieren. Dabei langweilen sich die Charaktere ebenso wie der Leser. Erst gegen Ende baut die Geschichte ein wenig Spannung auf. Insgesamt gefällt mir die Idee des Buches, da die Umsetzung aber ziemlich langweilig war, bekommt „Magisterium – Der Weg ins Labyrinth“ nur drei Schreibfedern von mir.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Neuzugänge #52



Nach langer, langer Abstinenz vom tatsächlichen Buchkauf [das letzte Mal habe ich am 2. September Neuzugänge vorgestellt, bei denen selbst gekaufte Bücher dabei waren] habe ich diesen Monat wieder zugeschlagen. Da ich beschlossen habe, meine Challenge nicht zu verlängern, muss ich schließlich noch das ganze erlesene Geld auf den Kopf hauen! Herausgekommen sind schon wieder zwei neue Reihenanfänge und das lange erwartete "Origin"!




Eigentlich hatte ich 19,99€ für "Origin - Schattenfunke" beiseite gelegt in meiner Challenge, weil ich wusste, dass ich mir dieses Buch sofort am Erscheinungstag kaufen würde. Letztlich kam alles anders - wie immer -, weil eine Freundin es mir vorbestellt und abgeholt und dabei mit Paybackpunkten bezahlt hat. Aber ich will mich nicht beklagen, immerhin kam die Email des Glücks, dass das Buch (in meinem jetzt Lieblingsladen) zur Abholung bereit liegt, überraschenderweise schon gestern. Also habe ich das erste Drittel jetzt schon durch und bin absolut begeistert!
Das extra gesparte Geld, das ich dann jetzt doch nicht ausgegeben hatte, ist dafür heute für "Nightmares - Die Schrecken der Nacht" drauf gegangen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Geschichte, weil sich in letzter Zeit meine Schwäche für Kinderbücher wieder stärker durchsetzt. Ich hoffe sehr, dass mir die Geschichte gefällt, weil ich mir den zweiten Teil auch unbedingt kaufen will - da ist der Buchschnitt nämlich grün!
Als letztes hat es auch noch "Ich fürchte mich nicht" von der Wunschliste in mein Regal geschafft. Damit habe ich jetzt noch einen Reihenanfang auf dem SuB, der eigentlich schon überquillt vor Reihen. Aber es gibt einfach zu viele Bücher, die unbedingt gelesen werden wollen...

Freitag, 4. Dezember 2015

[Rezension] Talon: Drachenzeit – Julie Kagawa



Titel: Talon - Drachenzeit
Autor: Julie Kagawa
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsdatum: 05. Oktober 2015
Einband: Hardcover
Seiten: 556
ISBN: 978-3-453269-70-5
Preis: 16,99 € [D]

Klappentext:
Unter der heißen kalifornischen Sonne verbringt die 16-jährige Ember den Sommer ihres Lebens: surfen, flirten, Sonnenuntergänge am Lagerfeuer. Was keiner sieht: Die hübsche Ember ist kein normales Mädchen, sie ist ein Drache in Menschengestalt. Ember vertraut darauf, dass niemand ihr Geheimnis entdeckt. Bis Garret auftaucht. Ember fühlt sich sofort zu ihm hingezogen – und weiß instinktiv, dass er ihr gefährlich werden kann. Doch noch ahnt sie nicht, wie gefährlich ...

Einordnung:
- Drachenzeit (Teil 1)
- Drachenherz (Teil 2)
- Drachennacht (Teil 3)
- unbekannt (Teil 4)
- unbekannt (Teil 5)

Rezension:
Zu Beginn wird die Geschichte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Die Erzähler heißen Ember und Garret und am Anfang jedes Kapitels ist angegeben, aus wessen Perspektive geschildert wird. Das ist hilfreich, aber gar nicht unbedingt notwendig, weil die Charaktere von der ersten Seite an vielschichtig sind, sodass sie sich leicht voneinander unterscheiden lassen. Die Charaktere wirken außerdem direkt so echt und sympathisch, dass das Gefühl entsteht, sie schon länger zu kennen. Das und der runde, angenehme Schreibstil haben dazu beigetragen, dass ich keine Eingewöhnungszeit brauchte und schon im ersten Kapitel so in der Geschichte gesteckt habe, als hätte ich bereits dutzende Seiten mehr gelesen. Dadurch konnte ich meine Aufmerksamkeit direkt der Handlung widmen.

Auch später ist mir der Stil noch mehrfach positiv ins Auge gesprungen. Die Geschichte ist packend geschrieben und die Emotionen sind gut geschildert, sodass ich sie miterleben konnte. Selbst die scheinbar vorhersehbare Liebesgeschichte, die sich dann irgendwie doch nicht so leicht gestaltet, ist mitreißend. Natürlich ist das Buch nicht eine einzige Überraschung, weil einige Wendungen oder Entscheidungen schon lange im Voraus zu erahnen sind, aber nichtsdestotrotz ist die Idee wirklich gut, die Handlung spannend und der Schreibstil hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Wann immer die Geschichte an Fahrt verloren oder sich im Kreis gedreht hat, hat sich die Autorin etwas Neues einfallen lassen, wie beispielsweise eine dritte Perspektive, aus der in der zweiten Hälfte des Buches viel geschildert wird. Damit ist das Buch allein stilistisch schon absolut gelungen.

Gleiches gilt auch für die Handlung. Es passiert von Anfang an viel, ohne dass jedem Ereignis sofort eine Bedeutung zugeschrieben wird. Beispielsweise sind nicht nur Ember und Garret neu in der Stadt, sondern auch ein Einzelgänger. Einzelgänger haben sich von der Gemeinschaft der Drachen losgesagt und sind damit vogelfrei. Lange Zeit kann der Leser nur raten, wer er ist und was er vorhat. Gleiches gilt für das Training, das Ember absolvieren muss. Ihr wird nicht erzählt, wofür ihre Ausbildung gedacht ist, sodass sie, genau wie der Leser, bloß raten kann. Immer mehr Rätsel werden aufgegeben, die erst im Laufe der Geschichte langsam gelöst werden. Deshalb kann der Leser viel miträtseln, bangen und der Auflösung entgegen fiebern. Das Buch ist daher trotz seiner Dicke schnell gelesen.

Fazit:
Das Buch hat sehr sympathische, echte und vielschichtige Protagonisten. Sogar Ember war mir äußerst sympathisch, obwohl ich es mit weiblichen Protagonisten sonst nicht so habe. Die Geschichte ist außerdem von der ersten Seite an mitreißend geschrieben und hat eine spannende Handlung, die sich zum Ende hin immer mehr zuspitzt. Immer mehr Rätsel werden aufgegeben, die erst nach und nach gelöst werden. Ich bin völlig gebannt durch die Seiten geflogen und warte jetzt schon sehnsüchtig auf den zweiten Teil. „Talon – Drachenzeit“ bekommt alle fünf Schreibfedern von mir.


Vielen Dank an das Bloggerportal Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 1. Dezember 2015

[Statistik] November 2015

Der November ist im Grunde nicht erwähnenswert. Eine Menge ertauschte Bücher und Rezensionsexemplare sind bei mir eingetrudelt, aber das war's auch schon. Ich habe es tatsächlich geschafft, ein einziges Buch zu lesen. Das ist mir lange nicht mehr passiert. Ich brauche dringend mal wieder ein freies Wochenende.


Neuzugänge:

- "Tyrrin Hexenkater - Dieses Hutmenschen-Komplott" von Platti Lorenz [Rezensionsexemplar]
- "Die Roboterchroniken IV - Angriff aus dem Cyberspace" von Wolfgang Bellaire [Rezensionsexemplar]
- "Magisterium - Der Weg ins Labyrinth" von Holly Black und Cassandra Clare [Tausch]
- "Talon - Drachenzeit" von Julie Kagawa [Rezensionsexemplar]
- "Teardrop" von Lauren Kate [Tausch]
- "Das Labyrinth erwacht" von Rainer Wekwerth [Tausch]
- "Die Fäden der Zeit" von Lori M. Lee [Tausch]

Gesamtanzahl: 7 Bücher



Gelesen und rezensiert:

- "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch" von Michael Ende (237 Seiten) [4/5]

Bücher insgesamt: 1 Bücher
Seiten insgesamt: 237 Seiten
durchschnittliche Bewertung: 4 von 5 Schreibfedern



Highlight des Monats:

Da ich nur ein Buch gelesen habe, gibt es kein Highlight.


Enttäuschung des Monats:

Aber eine Enttäuschung gibt es immerhin auch nicht.


War euer Monat erfolgreicher als meiner?
Welche Highlights und Enttäuschungen habt ihr erlebt?

Dienstag, 24. November 2015

Neuzugänge #51



Nachdem ich jetzt endlich meine Neuzugänge von überall eingesammelt habe, möchte ich sie euch jetzt gerne mal wieder vorstellen. Es ist ein bisschen das Tauschfieber ausgebrochen bei mir, sodass ich tatsächlich vier Bücher ertauschen konnte. Außerdem haben mich noch drei Rezensionsexemplare erreicht, von denen ich eines inzwischen auch schon gelesen habe. Aber auch auf die übrigen Bücher bin ich wahnsinnig gespannt.



Ertauscht habe ich über lovelybooks zunächst einmal "Das Labyrinth erwacht". Nachdem das Buch eine vierwöchige Reise hinter sich hatte (fragt mich nicht, wohin die Post das kutschiert hat, ich habe keine Ahnung), hat es noch zwei Monate bei meinen Eltern gelegen, bis ich es dann letztes Wochenende endlich abholen konnte. Jetzt steht es aber in meinem Regal und ich werde es so bald wie möglich lesen.
Ebenfalls über lovelybooks ertauscht habe ich "Teardrop" und "Die Fäden der Zeit". Beide stammen aus einem Buchwunsch-Thread, bei dem sich eigentlich eine Tauschkette ergeben sollte. Lustigerweise haben eine andere Userin und ich uns dann aber immer gegenseitig abgelöst, sodass ich beide Bücher von ihr bekommen habe. Ich bin wirklich gespannt und kann mich noch gar nicht entscheiden, welches der beiden Bücher ich zuerst anfange. Welches fandet ihr besser?
Mein letzter Tausch, ebenfalls über lovelybooks, hat mir "Magisterium" beschert. Das Cover finde ich ziemlich cool, weil die Schrift teilweise auf dem Kopf steht. Außerdem ist der Buchschnitt kupferfarben. Das Buch habe ich tatsächlich auch schon angefangen zu lesen. Bisher ist es ganz gut, wenn auch nicht überragend.
Das Rezensionsexemplar, das am unerwartetsten kam und weshalb ich am meisten durch die Wohnung gehüpft bin, ist "Talon". Das Buch wurde mir vom Bloggerportal Randomhouse zur Verfügung gestellt. Der Status war so ewig bei "in Prüfung", dass ich die Hoffnung schon aufgegeben hatte, als plötzlich "Versand" dort stand. Sobald das Buch da war, habe ich es verschlungen und bin begeistert. Die Rezension folgt hoffentlich bald.
Jeweils von den Autoren als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurden mir außerdem die Bücher "Tyrrin Hexenkater - Dieses Hutmenschen-Komplott" und "Die Roboter-Chroniken IV - Angriff aus dem Cyberspace". Da mir beide Autoren schon bekannt und positiv in Erinnerung geblieben sind, freue ich mich schon auf die Bücher.

Donnerstag, 19. November 2015

[Aktion] Top Ten Thursday #11 | 10 Bücher, die du gerne im Winter 2015 lesen möchtest

Nachdem ich von meiner Herbst-Liste tatsächlich nur die Hälfte der Bücher wirklich gelesen habe, will ich im Winter versuchen, das ein bisschen auszuweiten. Mit "Tyrrin Hexenkater" und "Die Roboterchroniken IV" stehen zunächst noch zwei Rezensionsexemplare auf dem Programm. "Feinde der Zeit" ist außerdem schon der zweite Teil der Reihe. Alle anderen Bücher sind erste Bände von Reihen und haben mich erst diesen Monat erreicht, daher ist die Motivation, sie zu lesen, noch ziemlich hoch. Mal sehen, wie das so klappt.
Weitere Informationen zur Aktion findet ihr bei Steffis Bücherbloggeria. :)


Das heutige Thema:
10 Bücher, die du gerne im Winter lesen möchtest

Meine Top Ten:







Habt ihr eines der Bücher schon gelesen?
Welche Bücher wollt ihr im Winter lesen?

Donnerstag, 12. November 2015

[Aktion] Top Ten Thursday #10 | 10 Bücher, die jeder gelesen haben sollte

Meine Liste zum heutigen Thema liest sich fast wie eine "To-Read"-Liste für mich. Wobei ich einige Bücher dann doch schon gelesen habe. Ich war nicht ganz sicher, wie "Bücher, die jeder gelesen haben sollte", zu interpretieren ist. Ich habe allerdings hauptsächlich Klassiker aufgelistet. Trotzdem ist die Sammlung sehr kinderbuchlastig. Das einzige Buch, das tatsächlich auf die Liste gewandert ist, weil ich persönlich das gerne der großen weiten Welt empfehlen möchte, ist "Hamish und die Weltstopper". Das ist noch ziemlich unbekannt, aber absolut genial! Alle anderen Bücher sind ohnehin weltweit bekannt, glaube ich.
Weitere Informationen zur Aktion findet ihr bei Steffis Bücherbloggeria. :)


Das heutige Thema:
10 Bücher, die jeder gelesen haben sollte.

Meine Top Ten:







(So viele gelbe Bücher... o.O)
Habt ihr eines der Bücher schon gelesen?
Welche Bücher sollte, eurer Meinung nach, jeder gelesen haben?

Mittwoch, 11. November 2015

[Rezension] Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch – Michael Ende



Titel: Der satananarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch
Autor: Michael Ende
Verlag: Thienemann Verlag
Erscheinungsdatum: 18. September 2007
Einband: Hardcover
Seiten: 237
ISBN: 978-3-522179-48-5
Preis: 14,99 € [D]

Klappentext:
Silvester. Der geheime Zauberrat Beelzebub Irrwitzer und seine Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, haben ein Problem: Sie haben ihr Jahressoll an bösen Taten noch lange nicht erfüllt, und es ist im wahrsten Sinne des Wortes fünf vor zwölf! Nur ein besonders gemeiner Plan kann ihnen jetzt noch helfen, den Rückstand aufzuholen ...

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

Rezension:
Dieses Buch eignet sich perfekt, um damit an Silvester die letzten Stunden bis Mitternacht zu überbrücken, denn genau zu dieser Zeit spielt die Geschichte. Im ersten Kapitel bekommen Beelzebub Irrwitzer und seine Tante Tyrannja Vamperl ein Ultimatum gestellt: bis Mitternacht müssen sie ihren Soll an bösen Taten erfüllen, sonst werden sie gepfändet. Die übrigen Kapitel spielen sich dann allesamt in den verbleibenden Stunden bis Mitternacht ab. Uhren über jedem neuen Kapitel zeigen an, wie spät es gerade ist. Dadurch bekommt der Leser ganz direkt mit, wie der Zeitdruck für Beelzebub und Tyrannja immer größer wird.

Ebenfalls Hauptcharaktere sind der Kater Maurizio di Mauro und der Rabe Jakob Krakel. Sie wurden vom Hohen Rat der Tiere geschickt, um Beelzebub und Tyrannja zu überwachen, weil diese unter Verdacht stehen, schwarze Magier zu sein. Während die beiden Zauberer also versuchen, die Welt in Unheil zu stürzen, müssen die Tiere genau das verhindern. Daher bekommen auch sie viele Redeanteile und sorgen dabei immer wieder für lustige Situationen, schließlich sind Katzen und Vögel eigentlich Feinde. Besonders eindrücklich und witzig ist außerdem Jakobs Ausdrucksweise, denn er wiederholt sich selbst in seinen Sätzen, indem er beispielsweise „Ich bleib hier jetzt sitzen, bleib ich“ (S. 156) sagt. Allein durch diese Ausdrucksweise wird schnell deutlich, dass es sich um ein Kinderbuch handelt. Die Geschichte ist daher aber auch leicht und schnell zu lesen.

Allerdings tragen auch Beelzebub und Tyrannja zu den lustigen Szenen bei. Zum einen mögen sie sich nämlich überhaupt nicht, sodass sie sich hauptsächlich streiten, zum anderen müssen Zaubersprüche immer in Reimen formuliert sein, sodass einige lustige Verse und Strophen entstehen. Durch diese Reime verfällt der Leser auch schnell in einen Rhythmus und die Stimmung der Geschichte kann sich auf ihn übertragen. Allerdings weiß ich nicht, ob das tatsächlich nur dem Buch zuzuschreiben ist, weil ich bei den Zaubersprüchen immer die Klänge der Serie im Kopf hatte, sodass die Stimmung möglicherweise auch deshalb entstanden ist.

Generell handelt es sich um ein lustiges Buch mit genialem Titel, da allerdings nicht besonders viel Handlung hat. Es ist anschaulich beschriebene, nette Unterhaltung, die mich aber nicht vom Hocker gehauen hat. Vor allem des Rätsels Lösung fand ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Das wirkte wie eine Notlösung, weil es aus dem Nichts kam. Ich bezweifle aber, dass Kindern das auffallen würde, und es ist nichtsdestotrotz ein schönes Kinderbuch.

Fazit:
Sowohl die beiden menschlichen Protagonisten als auch der Kater und der Rabe sind witzig konzipiert. Jakob Krakels Wiederholungen machen die Geschichte ebenso lustig wie die Zaubersprüche. Das Buch eignet sich gut, um es Silvester während des Wartens auf Mitternacht zu lesen, denn in diesem Zeitraum spielt die Geschichte. Insgesamt ist es ein nettes Kinderbuch, das besonders durch den satanarchäolügenialkohöllischen Titel auffällt. Da ich gut unterhalten, aber nicht überwältigt war, bekommt „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunkt“ vier Schreibfedern von mir.

Donnerstag, 5. November 2015

[Aktion] Top Ten Thursday #9 | Deine 10 liebsten TV Serien.

Da ich mit dem heutigen Thema des Top Ten Thursdays wieder halbwegs etwas anfangen kann, bin ich heute wieder dabei! Es war erschreckend schwierig, zehn Serien zusammen zu bekommen, weil ich ein absoluter Anti-Serien-Mensch bin. Ich liebe Supernatural, Hawaii Five-O und Sherlock, aber damit hat es sich dann auch schon fast. Aber ich habe trotzdem noch einige weitere Serien gefunden, die ich gerne gesehen habe. Unter anderem die Pfefferkörner (die ursprüngliche Generation) und Fünf Freunde (die Serie aus den 90ern), die ich in meiner Kindheit unglaublich gerne gesehen habe. Aber es bleibt festzuhalten, dass ich noch nie viele Serien geschaut habe und das auch jetzt nicht tue.
Weitere Informationen zur Aktion findet ihr bei Steffis Bücherbloggeria. :)


Das heutige Thema:
Deine 10 liebsten TV Serien.

Meine Top Ten:







Habt ihr eine der Serien schon gesehen?
Welche Serien mögt ihr am liebsten?

Sonntag, 1. November 2015

[Statistik] Oktober 2015

Dieser Monat war für meine Verhältnisse relativ erfolgreich. Zwar ist mir gegen Ende die Puste ausgegangen, aber ganz ignorieren lässt sich die Uni nun mal nicht. Leider war der Oktober auch bunt gemischt bezüglich der Qualität der Bücher. Glücklicherweise sind die Enttäuschungen zahlenmäßig dann aber doch unterlegen. Und da ich zwei von drei neu angefangenen Reihen auch nicht weiterverfolgen oder zumindest die weiteren Teile nicht kaufen werde, hat sich auch mein Wunschzettel etwas verkürzt.

Neuzugänge:

- "Hamish und die Weltstopper" [Rezensionexemplar]
- "Magie voller Tücken" [Rezensionsexemplar]
- "Phoenix: Kinder der Glut" [Gewinn]
- "Winston: Im Auftrag der Ölsardine" [Gewinn]
- "Young World: Die Clans von New York" [Leserundenexemplar]

Gesamtanzahl: 5 Bücher




Gelesen und rezensiert:

- "Sveta und der Junge aus dem Wald" von Ramona Mädel und Axel Saalbach (283 Seiten) [5/5]
- "Hard Skin" von Chris P. Rolls (307 Seiten) [4/5]
- "Die Farben des Blutes: Die rote Königin" von Victoria Aveyard (501 Seiten) [4/5]
- "Hamish und die Weltstopper" von Danny Wallace (333 Seiten) [5/5]
- "Das Juwel: Die Gabe" von Amy Ewing (445 Seiten) [2/5]
- "Young World: Die Clans von New York" von Chris Weitz (382 Seiten) [2/5]
- "Magie voller Tücken" von S. P. Pepper (324 Seiten) [4/5]

Bücher insgesamt: 7 Bücher
Seiten insgesamt: 2575 Seiten
durchschnittliche Bewertung: 3,7 von 5 Schreibfedern




Highlight des Monats:

Das Buch hat mich schon von den Socken gehauen, bevor ich überhaupt angefangen haben zu lesen. Die Gestaltung ist richtig genial, die Illustrationen sind schön und es ist schon witzig, bevor man überhaupt das erste Kapitel erreicht hat. Dieses Buch hat eindeutig Potenzial zum Highlight des Jahres.


Enttäuschung des Monats:

Erschreckenderweise hätte ich mich diesen Monat beinahe nicht für eine Enttäuschung entscheiden können.
Letztendlich ist es dann dieses Buch geworden, weil ich davon deutlich mehr erwartet habe. Leider kann ich den Hype
überhaupt nicht verstehen. Ich fand es langweilig, unglaubwürdig und sowohl die Protagonistin als auch die Liebesgeschichte ziemlich nervig.


Wie war euer Monat?
Welche Highlights und Enttäuschungen habt ihr erlebt?