Donnerstag, 23. März 2017

[Rezension] Ich fürchte mich nicht – Tahereh Mafi


Titel: Ich fürchte mich nicht
Autor: Tahereh Mafi
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 23. Juli 2012
Einband: Hardcover
Seiten: 316
ISBN: 978-3-442313-01-3
Preis: 16,99 € [D]

Klappentext:
Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...

Einordnung:
- Ich fürchte mich nicht (Teil 1)
- Rette mich vor dir (Teil 2)
- Ich brenne für dich (Teil 3)

Rezension:
Stilistisch hat mich dieses Buch wirklich fertig gemacht. Auf der ersten Seite war ich noch begeistert, denn mitten im Text sind immer wieder Wörter oder Sätze durchgestrichen. Direkt dahinter stehen dann alternative Ausdrücke oder Sätze. Schon in den ersten Absätzen wird der Sinn deutlich: Gedanken, die Protagonistin Juliette nicht haben dürfte, Wahrnehmungen, die sie nicht akzeptieren möchte, Erinnerungen, die sich ungefragt aufdrängen, und die eigentlichen Aussagen, die hinter netteren Worten versteckt werden, sind durchgestrichen. Dahinter folgt dann die „zensierte“ Version. Diese ungewöhnliche Idee hat mir wirklich gut gefallen.

„Er runzelt die Stirn und verengt die Augen, und seine Lippen seine Lippen seine Lippen sind frustriert zusammengepresst.“ (S. 64)

Leider beinhaltet das Buch noch jede Menge weitere ungewöhnliche stilistische Mittel, mit denen ich überhaupt nicht zurecht gekommen bin. Zunächst einmal ist da die blumige Sprache zu nennen, die kaum ein Detail jemals beim Namen nennt, sondern immer eine metaphorische Umschreibung findet. Dadurch werden die Formulierungen extrem aufgebläht, ohne dass wirklich eine Aussage dahinter steckt, die irgendetwas zur Handlung beitragen würde. Außerdem ist in dem Buch kaum Platz für Details, weil ständig Wörter, Sätze oder Satzbruchstücke drei- oder viermal direkt hintereinander wiederholt werden. Wenn diese ganzen Wiederholungen heraus gestrichen werden würden, hätte das Buch deutlich weniger Seiten. Hinzu kommt, dass diese Wortwiederholungen ohne Punkt und Komma erfolgen. Das hat mich völlig wuschig im Kopf gemacht. Zusätzlich gestört haben mich dann auch noch die Tatsachen, dass Zahlen immer als Ziffern geschrieben werden und dass manchmal willkürlich Absätze mitten im Satz gemacht werden, sodass sich ein Satz über vier nicht vollständig bedruckte Zeilen zieht. Inhaltlich betont Juliette immer wieder, dass sie nicht verrückt ist, aber der Erzählstil hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass sie eben doch völlig verrückt ist.

„Meine Augen sehen 2 Augen 2 Lippen 2 Ohren 2 Augenbrauen.“ (S. 10)

Inhaltlich habe ich mich zum Teil auch schwer getan mit dem Buch. Das größte Problem hatte ich mit der Liebesgeschichte, die leider auch den größten Raum einnimmt. Das Buch spielt zwar in einer dystopischen Welt, aber außer dass diese Welt in Sektoren unterteilt ist, irgendwie alle Ressourcen knapp geworden zu sein scheinen und eine Organisation namens „Reestablishment“ die Regierungsarbeit übernommen hat, bekommt der Leser keinerlei Informationen. Stattdessen werden Adams Augen mehr als ein Dutzend mal mit den schönsten Metaphern beschrieben. Diese Beschreibungen gehen einher mit ständigen Kuss- oder Kuschelszenen, wobei die Charaktere dann aber immer gestört werden, bevor sie mehr tun können. Abgesehen davon, dass die Liebesgeschichte unglaubwürdig und überstürzt ist, ist sie also auch noch relativ langweilig. Trotzdem nimmt sie fast den gesamten Handlungsraum ein, der zwischen den ganzen Wortwiederholungen noch übrig bleibt.

In der zweiten Hälfte hat das Buch dann zum Glück etwas mehr Handlung, die auch über die Liebesgeschichte hinaus geht. Da habe ich die letzten Seiten dann tatsächlich gespannt und ziemlich schnell gelesen. Das lag allerdings weniger daran, dass die Geschichte nervenaufreibend, dramatisch oder packend gewesen wäre, sondern mehr daran, dass ich auf sachlicher Ebene Interesse an der Geschichte entwickelt habe. Emotional hat mich das Buch relativ kalt gelassen, aber über jedes Detail zur dystopischen Welt und zu anderen Charakteren habe ich mich gefreut. Nervenkitzel verursacht das Buch nicht, aber es ließ sich als leichte Lektüre entspannt nebenher lesen.

Fazit:
Ich stehe allen Aspekten des Buches zwiegespalten gegenüber. Auf der einen Seite ist es ein geniales Stilmittel, verbotene Gedanken oder unerwünschte Erinnerungen durchgestrichen darzustellen, auf der anderen Seite haben mich andere ungewöhnliche Stilmittel wie ständige Wortwiederholungen völlig verrückt gemacht. Außerdem nimmt die langweilige Liebesgeschichte extrem viel Raum ein, sodass der dystopische Teil des Buches komplett vernachlässigt wird, aber interessant war die Geschichte trotzdem. Emotional hat das Buch mich kalt gelassen, trotzdem möchte ich die Reihe demnächst fortsetzen. Insgesamt war „Ich fürchte mich nicht“ kein schlechtes Buch, hatte aber doch so viele Schwächen, dass ich nur drei Schreibfedern vergebe.

Dienstag, 21. März 2017

[Rezension] Die Legenden der Schattenjäger-Akademie – Cassandra Clare


Titel: Die Legenden der Schattenjäger-Akademie
Autor: Cassandra Clare
Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: 08. November 2016
Einband: Hardcover
Seiten: 840
ISBN: 978-3-401601-47-2
Preis: 24,99 € [D]

Klappentext:
Simon ist ohne seine Erinnerungen völlig machtlos und muss herausfinden, wer er eigentlich ist. Hat er das Zeug zum Helden, der Dämonen bekämpft – wie ihm seine früheren Freunde Clary und Jace ständig erzählen? Oder ist er nicht eigentlich doch der bleiche und schwächliche Comicfan, der nicht einmal die Kraft hat, eine Waffe der Nephilim richtig in der Hand zu halten. Unzählige Übungsstunden in der Akademie bekräftigen eher diese Version.
Und dann ist da noch Isabelle, an deren Liebe er sich einfach nicht erinnern kann, auch wenn es in seinem Bauch flattert, wenn er an sie denkt. War er wirklich mit diesem tollen Mädchen zusammen und wenn ja, wie hat er das nur angestellt?

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe, spielt aber nach den Chroniken der Schattenjäger und den Chroniken der Unterwelt und vor der Reihe „Die Dunklen Mächte“.

Rezension:
Kann, genau wie das Buch selbst, Spoiler bezüglich der anderen Bücher enthalten, die in Cassandra Clares Schattenjäger-Welt spielen.

Das Buch beinhaltet zehn Kurzgeschichten, die Simons Leben und Werdegang an der Akademie der Schattenjäger in Idris beschreiben, vom Tag seiner Ankunft bis zum Tag seiner Aszension, also seiner Umwandlung vom Irdischen in einen Schattenjäger. In diese Erzählungen sind durch persönliche Gespräche oder Lektionen im Unterricht anfangs immer Geschichten oder eben auch die im Titel erwähnten Legenden aus der Vergangenheit eingebaut. Dabei sind diese Blicke in die Vergangenheit aber nicht willkürlich gewählt, sondern stehen immer in Zusammenhang mit einer der Reihen, die im gleichen Universum spielen. Bestimmte Details oder Aspekte der jeweiligen Geschichte sind in den anderen Büchern bereits erwähnt worden und werden nun in diesem Buch weiter ausgeführt. So kommt es, dass Simon zwar der Protagonist seiner eigenen Geschichte ist, aber auch Tessa Gray, eine Menge Herondales, Magnus Bane, Alec und Robert Lightwood, Emma Carstairs sowie Julian, Helen und Mark Blackthorn Teile des Buches erzählen oder zumindest darin vorkommen. Da einige dieser Charaktere aber aktuelle Entwicklungen durchleben und nicht vergangene Ereignisse beschreiben, geht der Aspekt mit den Legenden leider gegen Ende des Buches verloren.

Simon ist hier als Protagonist leider genauso anstrengend wie in den Chroniken der Unterwelt. Natürlich hat er es mit seinem Gedächtnisverlust nicht gleich, aber er gibt sich deshalb dermaßen wehleidig, dass er mir schon nach wenigen Seiten auf die Nerven gegangen ist. Er hält sich für ein völliges Weichei, glaubt ein ganz anderer Mensch zu sein als zuvor und fühlt sich von seinen ehemaligen Freunden ständig beobachtet und bedrängt, weshalb er beinahe ununterbrochen vor sich hin jammert. Positiv an dieser Sichtweise war nur, dass er dadurch mit dem total direkten, völlig unverblümten und nach Strich und Faden lügenden Jace am besten zurecht kam. Stellenweise waren die Begegnungen der beiden regelrecht witzig. Zum Glück fanden alle anderen Charaktere, genau wie ich, dass Simon sich nicht verändert hat. Er ist noch immer ein Nerd, aber absolut loyal, kann Ungerechtigkeit nicht ausstehen und ist gleichermaßen witzig wie mutig. Dadurch ist er als Person mit seinen Handlungen sehr sympathisch, nur wenn er vor dem Leser seine Gedanken und seinen „Alter-Simon-neuer-Simon-Minderwertigkeitskomplex“ (Izzy, S. 498) ausbreitet, ist er schwer zu ertragen.

Auch die Handlung der Kurzgeschichten hat mir prinzipiell gut gefallen, aber sie hatten fast alle auch Schwächen. Zunächst einmal hätte ich gerne mehr über Simons Unterricht erfahren, aber bis auf die Theorieteile, in denen dem Leser eine Legende näher gebracht wird, wird beinahe alles übersprungen oder von Simon als dämlich und übermenschlich anstrengend zusammengefasst. Dadurch drehen sich die Teile, die er erzählt, fast immer nur um seine Beziehung oder auch Nicht-Beziehung mit Izzy, darum, wie toll er sie findet und dass er mit ihr zusammen sein will, aber lieber doch nicht, eigentlich aber doch oder vielleicht auch doch nicht. Das hat manchen Geschichten vollkommen die Spannung genommen. An anderen Stellen hatten sich die Charaktere im Vergleich zu den Chroniken der Unterwelt, die zeitlich direkt vor diesem Buch spielen, dermaßen verändert, dass ich sie kaum wiedererkannt habe. Beispielsweise konnten Alecs Eltern, insbesondere sein Vater, Magnus eigentlich nie leiden, aber plötzlich überschlagen sie sich geradezu vor Begeisterung. Ihre Vorurteile gegenüber Schattenweltlern sind wie weggeblasen. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen, denn meine Kritikpunkte sind immer nur kleinere Details in manchmal mehr als 100 Seiten langen Geschichten.

Fazit:
Das Buch ist eine schöne Erweiterung zu den Reihen, die im Schattenjäger-Universum spielen. Zwar erzählt Simon auch seine eigenen Erlebnisse auf der Akademie, aber es werden immer Geschichten eingeschoben, die das Schicksal der Protagonisten der anderen Reihen weiter beleuchten. Diese Geschichten sind leider weit spannender als Simons Wehleidigkeit wegen des Gedächtnisverlusts und seine Unentschlossenheit bezüglich Izzy. Als Charakter hat sich Simon nicht verändert, aber als Erzähler ist er echt anstrengend. Deshalb hat mir das Buch zwar gut gefallen, hatte aber zwischendurch immer wieder Schwächen. Insgesamt bekommt „Die Legenden der Schattenjäger-Akademie“ deshalb vier Schreibfedern von mir.

Donnerstag, 16. März 2017

Neuzugänge #76


Eigentlich sollten die Buchmesse und mein Geburtstag die einzigen Neuzugänge des Monats bringen. Offensichtlich hat das nicht so ganz funktioniert. Es sind schon wieder drei Bücher bei mir eingezogen und zwei weitere sind noch auf dem Weg. Aber immerhin habe ich keines davon gekauft, sodass mein Budget für die Buchmesse unangetastet ist.



Als erstes ist "Saeculum" bei mir eingetroffen. Das Buch habe ich über lovelybooks ertauscht. Nachdem ich Erebos nur ganz gut fand, haben mir einige Blogger mitgeteilt, dass ihnen Saeculum besser gefallen hat. Deshalb will ich es mit dem Buch gerne auch mal probieren. Wann immer ich dazu komme.
Schon angefangen zu lesen habe ich "Das Runner's World Laufbuch für Einsteiger", das ich als Rezensionsexemplar bekommen habe. Eigentlich wollte ich das im Winter schon anfragen, aber da war es mir zu kalt, um joggen zu gehen. Jetzt ist wunderschönes Wetter und ich kann die Weisheiten dieses Buches gleich umsetzen. Denn voller Weisheiten ist es wirklich. Und es kann meine Gedanken lesen. Immer, wenn ich einen Absatz kritisch hinterfrage, setzt sich das Buch im nächsten Absatz mit genau dieser Kritik auseinander. Und es ertappt mich jedes Mal, wenn ich mit der Chipstüte auf dem Sofa sitze. Also eigentlich habe ich es gar nicht mit Ratgebern, aber das Buch ist nicht nur nützlich, das spricht mich auch noch richtig an. Ich bin sehr gespannt auf den Rest.
Heute kam dann nach langer Wartezeit außerdem endlich "Der Kuss der Lüge" bei mir an. Das Buch habe ich bei einer Verlosung auf lovelybooks gewonnen. Auf die Geschichte bin ich wirklich schon gespannt, auch wenn ich sehr verschiedene Meinungen dazu gehört habe bisher. Auf jeden Fall ist es in nächster Zeit fällig.

Samstag, 11. März 2017

[Rezension] Göttlich verloren – Josephine Angelini



Titel: Göttlich verloren
Autor: Josephine Angelini
Verlag: Dressler Verlag
Erscheinungsdatum: 01. Mai 2012
Einband: Hardcover
Seiten: 504
ISBN: 978-3-791526-26-3
Preis: 19,95 € [D]

Klappentext:
Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen: Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, noch schlimmer quält sie tags, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich. Dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalten zwingt: Die vier Häuser Scion werden vereint und ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich!

Einordnung:
- Göttlich verdammt (Teil 1) 
- Göttlich verloren (Teil 2)
- Göttlich verliebt (Teil 3)

Rezension:
Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!

Da mir der erste Band der Reihe nicht so gut gefallen hat, bin ich mit relativ niedrigen Erwartungen an das Buch heran gegangen. Gleich der Einstieg war dann auch schon schwierig, weil die Ereignisse aus dem letzten Band kaum wiederholt wurden, sodass ich mich an viele Details nicht mehr erinnern konnte. Der große Zusammenhang war zwar noch präsent, aber die vielen Namen der großen Delos-Familie und insbesondere die zahllosen übernatürlichen Fähigkeiten konnte ich nicht mehr wirklich zuordnen. Das kam aber zum Glück alles relativ schnell wieder, denn von ihren Fähigkeiten machen sie alle wirklich viel Gebrauch.

Schwierigkeiten hatte ich hin und wieder auch mit dem Handlungsverlauf. Helen verbringt jede Nacht in der Hölle, in der sie versucht, alle Scions von den Furien zu befreien. Dabei landet sie je nach Stimmung beim Einschlafen an unterschiedlichen Orten, an denen sie auf verschiedene Widrigkeiten stößt. Nachdem es bei ihrem Vorhaben deshalb zunächst gar nicht vorwärts geht, fangen die Probleme im weiteren Verlauf an, sich irgendwie von selbst zu lösen. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Helen in jedem Gemütszustand und auch unter größtem Druck auf Kommando einschlafen kann, trifft sie wundersamerweise immer sofort auf Orion, wo auch immer sie in der Hölle landet. Entweder hat sie unrealistisch viel Glück oder ich kann die Logik hinter ihren Reisen in die Hölle nicht nachvollziehen. Gleiches gilt manchmal auch für die Handlung, wenn Helen wach und in der Welt der Lebenden unterwegs ist. Es gibt wirklich dramatische Entwicklungen und lebensbedrohliche Auseinandersetzungen, die von durch die Furien angestachelten Faustkämpfen bis zu blutigen Straßenschlachten reichen. Die Lösungen finden sich dabei trotzdem häufig spielend leicht und mehrfach sind Szenen in meinen Augen viel zu einfach gelöst, beispielsweise indem eine Person einfach noch eine übernatürliche Fähigkeit entwickelt, die sie zu genau dem befähigt, was benötigt wird.

Nichtsdestotrotz hat mir dieser Teil besser gefallen als der erste Band. Das liegt vor allem daran, dass die Geschichte nicht mehr so vorhersehbar war. Nachdem im ersten Teil alle wichtigen Eckpfeiler des trojanischen Krieges durchgesprochen wurden und die Handlung damit sehr vorhersehbar wurde, wurden in diesem Teil nur noch einige zusätzliche Informationen der griechischen Mythologie geliefert. Der Fokus lag mehr auf den aktuellen Geschehnissen, die nur noch ganz allgemeine Parallelen zur Vergangenheit aufweisen. Deshalb gab es teilweise wirklich überraschende Wendungen. Und besonders gegen Ende fand ich das Buch so packend, dass ich den dritten Teil gerne direkt hinterher gelesen hätte, wenn ich ihn zur Hand gehabt hätte.
Außerdem hat mir überraschenderweise auch das schon im Klappentext erwähnte Liebesdreieck sehr gut gefallen. Normalerweise ist es gar nicht mein Ding, weil es immer darauf hinausläuft, dass die Protagonistin zwei Jungen gleichzeitig liebt und sich dann ewig nicht entscheiden kann und die beiden sich dann auch noch ständig anfeinden. Dieses Buch hat das aber ganz anders gelöst. Zum einen hat Helen eigentlich gar keine Wahl, da sie sich für keinen von ihnen entscheiden darf. Zum anderen hat mir sehr gefallen, wie die vermeintlichen Konkurrenten Lucas und Orion miteinander umgehen. Sie sind auf einer Wellenlänge, respektieren sich gegenseitig und kommen ganz unabhängig von Helen miteinander aus. Dadurch werden große Dramen vermieden. Außerdem rückt die Liebesgeschichte nicht vollkommen in den Vordergrund, sodass es noch jede Menge andere Handlung gibt.

Fazit:
Das Buch hat mir besser gefallen als der erste Teil. Nach anfänglichen Verwirrungen bezüglich der Namen und Fähigkeiten der Charaktere bin ich schnell in die Geschichte hinein gekommen. Die Handlung ist spannend und hält einige überraschende Wendungen bereit, auch wenn einige Situationen viel zu einfach gelöst oder nicht nachvollziehbar waren. Ganz besonders gefallen hat mir das Liebesdreieck, das so ganz anders ist als ich es erwartet hatte, da Lucas und Orion absolut auf einer Wellenlänge sind und Helen kaum eine Rolle dabei spielt, wie gut sie miteinander auskommen. Jetzt bin ich so auf den dritten Teil gespannt, dass „Göttlich verloren“ insgesamt vier Schreibfedern von mir bekommt.

Donnerstag, 9. März 2017

[Aktion] Top Ten Thursday #24 | 10 Autoren mit den meisten Büchern in deinem Regal

Nachdem ich eine ganze Weile ausgesetzt habe, interessiert mich der heutige Top Ten Thursday wieder sehr. Als ich meine Regale durchsucht habe, gab es doch einige Überraschungen. Ich weiß zwar, wer meine Lieblingsautoren sind, aber gerade bei Autoren, von denen ich verschiedene Reihen und Einzelbände im Regal habe, war ich dann doch überrascht, wie viele Bücher da zusammen gekommen sind. Allerdings ist es bei mir eher eine Top Fourteen, weil ich irgendwann von vielen Autoren gleich viele Bücher im Regal stehen hatte. Da wollte ich mich nicht entscheiden, wen ich nenne und wen nicht, also habe ich sie alle aufgeführt.
Weitere Informationen zur Aktion findet ihr bei Steffis Bücherbloggeria. :)


Das heutige Thema:
10 Autoren, von denen du am meisten Bücher im Regal stehen hast 

Meine Top Ten:

Platz 1: Joanne K. Rowling (11 Bücher)


Platz 2: Tom Clancy (10 Bücher)


  
Platz 3: Arthur Conan Doyle, Cassandra Clare und Rick Riordan (9 Bücher)


 
Platz 4: Chris P. Rolls und Peter Freund (8 Bücher)


Platz 5: Kai Meyer (7 Bücher)


  
Platz 6: Jennifer L. Armentrout, Jacquelyn Frank, Michelle Raven,

  
... Jennifer Estep, Malcolm Rose und Monika Feth (6 Bücher)

Kennt ihr diese Autoren?
Von welchen Autoren habt ihr am meisten Bücher im Regal stehen?